Vorwurf: Manuel Bonoan wird zur Beweisführung gegen Romualdez gedrängt
EditKurzmeldung
In einem laufenden Verfahren um Korruptionsvorwürfe im Infrastrukturbereich gibt es neue Anschuldigungen bezüglich der Rolle des ehemaligen Ministeriumssekretärs für öffentliche Arbeiten, Manuel Bonoan. Ein Sprecher des Abgeordneten aus Leyte, Ferdinand Martin Romualdez, behauptet, dass Bonoan dazu gedrängt werde, Beweise gegen den Gesetzgeber vorzulegen.
Der Rechtsanwalt Ade Fajardo erklärte dazu in einem Radiointerview, dass es offenbar keine Dokumente gebe, die Romualdez mit den Korruptionsproblemen bei Infrastrukturprojekten in Verbindung bringen. Fajardo äußerte die Vermutung, dass Bonoan vermutlich keine belastenden Informationen habe, jedoch durch die Behauptung von Ermittlern, er sei ein Schlüsselzeuge gegen Romualdez, in eine prekäre Lage gebracht werde.
Laut der Vertretung von Romualdez sei es problematisch, Bonoan zur Aussage zu zwingen. Durch die Konstruktion bestimmter Sachverhalte werde der ehemalige Minister in eine gefährliche Position gebracht.


