Inflation bei einkommensschwachen Haushalten in Guimaras sinkt im September
EditDie Inflationsrate bei einkommensschwachen Haushalten in der Provinz Guimaras ist im September 2026 leicht gesunken. PSA verlangsamte sich der Preisanstieg auf 5,5 %, nachdem er im August noch bei 5,9 % gelegen hatte.
Diese Entwicklung bietet den Haushalten der untersten 30 % der Einkommensschichten eine gewisse Entlastung, da die Preissteigerungen bei Lebensmitteln und anderen Warengruppen nachließen. Dennoch blieb die Inflationsrate im September deutlich höher als im Vorjahresmonat September 2025, als sie noch bei -1,3 % lag. Die Inflationsrate der Provinz seit Januar 2026 belief sich bis einschließlich September auf 3,1 %. Nelida B. Losare, die zuständige Statistikbeamtin der Provinz, ordnete die Zahlen ein und stellte fest, dass Guimaras eine niedrigere Inflationsrate verzeichnete als die gesamte Region Western Visayas mit 11,7 % sowie als das Land insgesamt mit 9,0 %.
Während die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke von 5,0 % im August auf 4,3 % sanken, gab es in anderen Bereichen Preisrückgänge. So verzeichneten Gesundheitsleistungen einen Rückgang von 2,4 %, nachdem sie im August noch bei 1,0 % gelegen hatten. Auch bei Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen sank die Teuerung von 2,5 % auf 1,1 %. Weitere Rückgänge zeigten sich bei alkoholischen Getränken und Tabak, die von 7,6 % auf 6,5 % fielen, sowie bei Information und Kommunikation (von 2,4 % auf 1,4 %). Zudem verlangsamte sich die Inflation bei der persönlichen Pflege sowie bei sonstigen Waren und Dienstleistungen von 8,8 % auf 8,1 %. Auch bei Bekleidung, Schuhen sowie im Bereich Freizeit und Kultur war ein Rückgang der Teuerungsrate zu beobachten, wobei Bekleidung und Schuhe von 2,9 % auf 2,4 % und Freizeit, Sport sowie Kultur von 3,1 % auf 2,8 % sanken.
Demgegenüber standen steigende Kosten in anderen Sektoren. Die Inflation bei Wohnen, Wasser, Strom, Gas und anderen Brennstoffen beschleunigte sich von 4,3 % im August auf 6,1 % im September. Ebenso stiegen die Preise für Möbel, Haushaltsgeräte und die laufende Instandhaltung von 3,5 % auf 5,5 % an. Besonders stark war der Anstieg bei den Transportkosten, die von 21,0 % auf 22,7 % kletterten, was den anhaltenden Preisdruck auf transportbezogene Güter und Dienstleistungen widerspiegelt. Die Bildungsdienstleistungen blieben mit 2,8 % unverändert, während Finanzdienstleistungen eine Inflationsrate von 0,0 % aufwiesen.
Lebensmittel bleiben der wichtigste Treiber der Inflation für einkommensschwache Familien. Mit einem Anteil von 46,9 % an der Gesamtinflation, was 2,58 Prozentpunkten der Gesamtrate entspricht, trug diese Gruppe maßgeblich zum Preisniveau bei. Danach folgten die Transportkosten mit einem Beitrag von 24,8 % (1,36 Prozentpunkte) und die Kosten für Wohnen, Wasser, Strom, Gas und Energie mit 11,6 % (0,64 Prozentpunkte). Zusammen machten diese drei Bereiche 83,3 % der gesamten Inflation in dieser Bevölkerungsgruppe aus. Losare betonte, dass trotz der schnelleren Inflation bei Transport und Wohnen die Verlangsamung bei Lebensmitteln und anderen Gruppen zur Entlastung beitrug.
Die aktuelle Entwicklung markiert die erste monatliche Verlangsamung seit dem Anstieg der Inflation im April. Zuvor gab es eine Phase mit sinkenden Preisen zwischen September 2025 und Februar 2026, wobei der Tiefpunkt im November 2025 mit -2,7 % lag. Seit März 2026, als die Rate 0,0 % erreichte, war ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen: Die Rate stieg auf 4,0 % im April, 4,7 % im Mai, 5,7 % im Juni und blieb im Juli bei 5,7 %. Nach einem weiteren Anstieg auf 5,9 % im August sank sie im September auf 5,5 %. Der CPI für die untersten 30 % der Haushalte erreichte im September 140,9 (Basisjahr 2018), was bedeutet, dass die Preise für typische Güter und Dienstleistungen im Vergleich zu 2018 um 40,9 % gestiegen sind. Die PSA ermittelt diese Daten durch regelmäßige Einzelhandelspreiserhebungen, um die Kaufkraft der Haushalte zu überwachen.






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