Wirtschaft: Landesweit

Industrieverbände begrüßen Präsident Marcos' Fokus auf Elektromobilität

Ein Zusammenschluss von EV hat die Unterstützung von Präsident Ferdinand Marcos Jr. für die Elektrifizierung des Transportsektors begrüßt. In seiner fünften Lagebericht-Rede (State of the Nation Address, SONA) signalisierte der Präsident, dass Elektrofahrzeuge künftig zum Standard in der Automobilindustrie werden sollen.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
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Edmund Araga, Präsident der Asian Federation of Electric Vehicles Association (Afeva), bezeichnete die Ankündigungen als klares Statement für den Wandel. Die Afeva vereint Branchengruppen aus den Philippinen, Malaysia, Thailand, Singapur, Indonesien und Laos. Araga betonte zudem, dass der langfristige Erfolg der Transformation von der konsequenten Umsetzung der bestehenden Maßnahmen abhänge.

Besonders hervorgehoben wurde die Notwendigkeit, das Gesetz zur Entwicklung der Elektrofahrzeug-Industrie (EVIDA) sowie den umfassenden Fahrplan für die Branche (Comprehensive Roadmap for the Electric Vehicle Industry, CREVI) nachhaltig umzusetzen. Das im Jahr 2022 veröffentlichte CREVI-Programm verfolgt das Ziel, dass bis zum Jahr 2040 die Hälfte aller Fahrzeuge auf philippinischen Straßen elektrisch betrieben wird. Konkret sollen bis dahin mindestens 2,45 Millionen Elektrofahrzeuge im Einsatz sein und zwischen 7.300 und 66.500 Ladestationen landesweit bereitstehen.

Um diesen Übergang zu beschleunigen, arbeitet die Regierung derzeit an einem Anreizprogramm für Hersteller. Zu den bereits angekündigten Maßnahmen gehören die Verlängerung der Nullzölle auf Importe von Elektrofahrzeugen bis zum Jahr 2028 sowie spezifische Projekte wie der Einsatz von elektrischen Gelenkbussen und dem sogenannten „Love Bus“ in Davao. Präsident Marcos verwies zudem darauf, dass Elektrofahrzeuge die Bevölkerung vor den Schwankungen der Kraftstoffpreise schützen können.