Politik: Cotabato

Indigene Gruppen wählen Vertreter für das Bangsamoro-Parlament

Am Dienstag, den 25. August, fand in Cotabato City eine regionale intertribale Konvention statt, bei der die nicht-Moro-indigenen Völker (NMIPs) BARMM wählten. Leticio Datuwata vom Volk der Lambangian und Jo Genna Jover von den Tedurays wurden als Repräsentanten gewählt.

bohol-tagbilaran-city-hall
Quelle: PIA

Die gewählten Vertreter werden eine Amtszeit von fünf Jahren bis zum nächsten Wahlzyklus im Bangsamoro wahrnehmen. Ein Rotationsprinzip für die kommenden Wahlperioden wurde festgelegt: In der nächsten Periode sollen Vertreter der Manobo Dulangan und der Erumanen ne Menuvu gewählt werden, gefolgt von Vertretern der Blaan und Higaonon im darauffolgenden Zyklus. Der unabhängige Wahlbeobachter Raymond Marvic Baguilat bestätigte, dass es einen klaren Konsens über diese Rotationsregelung und die gewählten Personen gab.

Die Wahl fand im Vorfeld der allgemeinen Wahlen in der Bangsamoro-Region am 14. September statt, bei denen das Parlament gewählt wird, welches wiederum den nächsten Chief Minister bestimmt. Etwa 80 Delegierte nahmen an der Konvention teil, wobei Beobachter nicht eingerechnet waren. Auch der Vorsitzende der Wahlkommission (Comelec), George Garcia, war bei der Veranstaltung anwesend. Laut der Anführerin der Tedurays, Jennevie Cornelio, und dem unabhängigen Wahlbeobachter Baguilat, der das Verfahren als Best-Practice-Beispiel für die Selbstbestimmung indigener Völker bezeichnete, verlief die Konvention erfolgreich.