Impeachment-Verfahren gegen Sara Duterte: Zeuge rügt fehlende Belege für Geheimdienstausgaben
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Im laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte hat ein ehemaliger Rechnungsprüfer schwerwiegende Mängel in der Berichterstattung ihres Amtes aufgedeckt. Der Zeuge Roderick Wamil sagte am Dienstag, den 4. August 2026, vor dem Senats-Impeachment-Gericht aus, dass der Leistungsbericht des Vizepräsidentenamtes (OVP) für das dritte Quartal 2023 unvollständig sei.
Wamil, der zuvor als Auditor beim Office of the Intelligence and Confidential Funds Audit (COA-ICFAO) des Prüfungsausschusses tätig war, kritisierte, dass die erforderlichen Dokumente gemäß einem gemeinsamen Rundschreiben (Joint Circular) fehlten. Diese Unterlagen seien notwendig, um den Erfolg von Überwachungsaktivitäten oder der Informationsbeschaffung nachzuweisen.
Besonders kritisch hob der ehemalige Prüfer Zahlungen in Höhe von 35 Millionen Pesos hervor, die als Belohnungen für Informanten deklariert wurden. Laut Wamil fehle es jedoch an Aufzeichnungen, die belegen würden, dass die entsprechenden Geheimdienstoperationen tatsächlich erfolgreich durchgeführt worden waren.





