Impeachment-Verfahren gegen Sara Duterte: NBI-Direktor zu Morddrohungen aussagt
Das Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte ist in den neunten Tag gegangen. Im Zentrum der jüngsten Anhörungen steht Artikel IV der Anklageschrift, der sich mit mutmaßlichen schweren Drohungen und einem Attentatsplan gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr. sowie dessen Familie befasst.
Während die Verhandlungen andauerten, teilte der Verteidiger Michael Poa mit, dass sich die Vizepräsidentin derzeit in Den Haag aufhalte. Sie habe hierfür eine staatliche Reisevollmacht erhalten. Melvin Matibag, der Direktor des National Bureau of Investigation (NBI), sagte am Dienstag vor dem Senatsgericht zu diesem Sachverhalt aus.
Innerhalb des Senatsgerichtshofs gibt es Diskussionen über die Herausgabe von Finanzunterlagen. Mehrere Senatoren-Richter äußerten Vorbehalte gegen die Entscheidung des Gerichts, Vorladungen für Bankdaten, Steuerunterlagen sowie Aufzeichnungen des Anti-Money Laundering Council (AMLC) zu erlassen. Diese Unterlagen betreffen sowohl die Vizepräsidentin als auch ihren Ehemann, Manases Carpio, und sollen bis in das Jahr 2007 zurückreichen.
Laut dem Sprecher des Impeachment-Gerichts, Regie Tongol, haben die Senatoren Alan Peter Cayetano, Pia Cayetano, Loren Legarda, Imee Marcos und Camille Villar jeweils separate Stellungnahmen zu dieser Vorladung eingereicht.