Impeachment-Verfahren: Ehemalige Bankmanagerin bezeichnet OVP-Bargeldabhebungen als ungewöhnlich
EditOVP für Aufsehen gesorgt. Insgesamt wurden 500 Millionen Pesos abgehoben, was als ungewöhnlich einzustufen ist.
Die Transaktionen umfassten vier Schecks im Wert von jeweils 125 Millionen Pesos, die von der speziellen Auszahlungsbeauftragten des OVP, Gina Acosta, bar abgehoben wurden. Die ehemalige Führungskraft der staatlichen LandBank, Violeta Constantino, die 32 Jahre lang bei der Bank tätig war, sagte vor dem Impeachment-Gericht aus, dass es sich dabei um ungewöhnliche Transaktionen handelte.
Senator Erwin Tulfo fragte Constantino, ob solche Transaktionen für eine Regierungsbehörde normal seien oder ob sie ähnliche Vorgänge bei anderen Institutionen beobachtet habe. Constantino antwortete, dass dies nicht der Fall sei und die Abhebungen unüblich seien. Sie erklärte zudem, dass die Bank den Verwendungszweck nicht hinterfragt habe, da das OVP vorab eine entsprechende Mitteilung an die Filiale übermittelt hatte und der interne Prozess somit formal eingehalten wurde.
Constantino gab an, keine Kenntnis darüber gehabt zu haben, dass diese Gelder für vertrauliche Mittel verwendet werden sollten. Auf die Nachfrage des Senators Bam Aquino, ob die Filiale solche ungewöhnlichen Transaktionen an die Behörden gemeldet habe, AMLC. Sie bestätigte jedoch, dass grundsätzlich alle Transaktionen über 500.000 Pesos, unabhängig davon, ob sie von Privatpersonen oder Regierungsangestellten stammen, an den AMLC gemeldet werden.



