Iloilo plant Zonensystem gegen Schädling in Zuckerrohrplantagen
EditEin Schädling hat bereits etwa ein Drittel der Zuckerrohrplantagen in der Provinz Iloilo befallen. Der Schädling, die rotgestreifte Schildlaus (RSSI), saugt Pflanzensaft an den Blättern und beeinträchtigt so die Photosynthese, was das Wachstum schwächt und die Zuckerproduktion mindert. Obwohl sie primär Zuckerrohr befällt, kann der Schädling auch Mais und Kokosnüsse angreifen.
Die Provinzverwaltung von Iloilo prüft die Einführung eines Zonensystems zur Schadensbewertung, um die Bekämpfung der rotgestreiften Schildlaus zu intensivieren. Das vorgeschlagene System sieht eine Einstufung der betroffenen Farmen nach dem Ausmaß der Ernteschäden vor: gering (unter 10 %), mäßig (11 % bis 30 %), schwer (31 % bis 60 %) und extrem (über 60 %).
Auf Basis dieser Daten sollen die Gemeinden in drei Zonen unterteilt werden. Die Gelbe Zone umfasst Gebiete mit weniger als 20 % schwerem oder extremem Schaden, die Orange Zone deckt 20 % bis 49 % ab, während die Rote Zone für Gebiete mit mindestens 50 % schwerer Schädigung vorgesehen ist. Die Maßnahme wurde am 28. Juli im Rahmen eines Treffens des Provincial Community Defense Cluster diskutiert, an dem Vertreter des regionalen Landwirtschaftsbüros VI, der SRA, Zucker mühlen sowie Zuckerrohrpflanzer teilnahmen.
Nach Daten der SRA vom 20. Juli sind in Iloilo bereits 7.021 Hektar der insgesamt 20.749,88 Hektar Zuckerrohranbaufläche betroffen. Infektionen wurden in 24 der 30 zuckerproduzierenden Gemeinden der Provinz registriert. Besonders stark betroffen sind Passi City mit 2.275 Hektar, gefolgt von San Enrique (1.100 Hektar), Anilao (930 Hektar), Banate (490 Hektar) und Barotac Nuevo (375 Hektar). Zur Bekämpfung setzen die Behörden neben chemischen und biologischen Maßnahmen auch Drohnen ein, um biologische Kontrollmittel und Blattsubstanzen effizienter auszubringen.




