Wirtschaft: Landesweit

Hohe Kosten für Kraftstoffsubventionen: LTFRB warnt vor 5 Milliarden Pesos monatlich

Eine Ausweitung der Kraftstoffsubventionen für Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel könnte den philippinischen Staat monatlich zwischen 4 und 5 Milliarden Pesos kosten, um eine Erhöhung der Fahrpreise zu verhindern. Dies schätzt das Land Transportation Franchising and Regulatory Board (LTFRB).

Team of Engineers Inspecting Port Infrastructure TogetherImage-Source
Symbolbild: Envato

Hintergrund der Debatte sind Forderungen von Transportverbänden nach höheren Mindesttarifen infolge gestiegener Kraftstoffpreise. Die Forderungen gehen weit auseinander: Die Gruppe Piston verlangt eine Erhöhung um 10 Pesos, Manibela um 5 Pesos, während eine weitere Gruppe eine Steigerung um 2 Pesos vorschlägt.

Der Vorsitzende des LTFRB, Vigor Mendoza II, erklärte in einem Interview mit Unang Balita, dass verschiedene Optionen an das Präsidialamt (Malacañang) vorgelegt wurden. Der umfassendste Vorschlag sieht vor, die Subventionen auf alle Transportarten auszuweiten. Dabei soll die Anzahl der förderfähigen Liter reduziert, aber der Rabatt pro Liter von derzeit 10 Pesos auf 20 Pesos erhöht werden. Mendoza bezeichnete die geschätzten Kosten von bis zu 5 Milliarden Pesos pro Monat als erheblich.

Bereits am vergangenen Mittwoch schlug Giovanni Lopez, Chef des Verkehrsministeriums (DOTr), vor, die aktuelle Regelung, ein Rabatt von 10 Pesos pro Liter für bis zu 150 Liter, zu erweitern. Das Ministerium prüft derzeit, ob der Rabatt auf 15 oder 20 Pesos pro Liter angehoben oder das wöchentliche Literlimit erhöht werden soll. Mendoza gab an, dass die Verbände am kommenden Montag ihre Argumente und Beweise vorlegen können.

Das LTFRB plant, die Anträge in gemeinsamen Anhörungen mit anderen Behörden zu prüfen. Dabei muss die finanzielle Belastung der Fahrgäste gegen die Bedürfnisse der Betreiber abgewogen werden, insbesondere vor dem Hintergrund der ausgesetzten Umsetzung der Mindestlohnerhöhung. Das Department of Economy, Planning, and Development (DepDev) wird in diesem Zusammenhang Daten zur Inflationswirkung der Tarifänderungen präsentieren. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Stellen könnten nach der ersten Anhörung am 3. August weitere Sitzungen nötig sein, sodass eine endgültige Entscheidung erst Ende August erwartet wird.