Gefecht in Maguindanao del Sur: Armee sichert Waffen nach Zusammenstoß mit Terrorgruppen
In der Provinz Maguindanao del Sur kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem bewaffneten Zusammenstoß zwischen Regierungstruppen und einer Koalition aus verschiedenen bewaffneten Gruppen. Die Kämpfe ereigneten sich gegen 5:30 Uhr im Barangay Inaladan in der Gemeinde Shariff Saydona Mustapha.
An der Konfrontation beteiligt waren Mitglieder der DI Hassan-Gruppe, der BIFF sowie der kriminellen Panenekelan-Bande. Das 38. Infanterie-Bataillon unter der Leitung von Oberstleutnant Erwin Felongco setzte die Kämpfe über etwa 30 Minuten fort, bis die bewaffneten Gruppen sich zurückzogen.
Im Zuge der anschließenden Sicherungsmaßnahmen konnten Soldaten zwei hochpowente Waffen sicherstellen, darunter ein M16-Gewehr und ein M1 Garand-Gewehr. Zudem wurden im Rahmen verstärkter Sicherheitsoperationen in der Region zwei mutmaßliche Terroristen festgenommen.
Die laufenden Militäroperationen in der Region sind Teil einer größeren Kampagne, die nach einem Hinterhalt auf Polizeikräfte in Shariff Aguak im März eingeleitet wurde. Ziel der Einsätze sei es, die Gebiete zu sichern, BARMM zu gewährleisten.
Brigadegeneral Edgar Catu, Kommandeur der 601. Infanterie-Brigade, erklärte, dass die verbleibenden Mitglieder der Gruppen gezwungen seien, ihre Kräfte zu bündeln. Dies sei eine direkte Folge jüngster Rückschläge für die Gruppierungen, wie etwa dem Tod des BIFF-Anführers Esmael Abubakar (alias „Commander Bungos“) am 5. Juli 2026 sowie der Festnahme des mutmaßlichen Bombenbauers Muslimin Amilil am 21. Juli in Mamasapano.
Zuvor, am 22. Juli, wurden bereits zwei mutmaßliche Mitglieder der Panenekelan-Bande in Mamasapano festgenommen, darunter ein 20-jähriger Student. Die Gruppe operiert in einem Gebiet, das das Militär als „SPMS-Box“ bezeichnet und das die Gemeinden Shariff Aguak, Datu Saudi Ampatuan, Mamasapano und Shariff Saydona Mustapha umfasst.