Sicherheit

Führerschein des Bürgermeisters von Dumanjug nach Motorradunfall vorläufig ausgesetzt

Nach einem Verkehrsunfall in der Provinz Cebu hat das Land Transportation Office (LTO) in Region VII den Führerschein von Efren „Gungun“ Gica, dem Bürgermeister von Dumanjug, für 90 Tage vorläufig ausgesetzt. Die Maßnahme trat unmittelbar nach Erhalt der Anordnung in Kraft. Der Bürgermeister muss zudem seinen Originalführerschein bei der Behörde abgeben.

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Symbolbild: Envato

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, den 19. Juli 2026, auf dem National Highway im Barangay Pakigne in Minglanilla. Ein Video des Unfalls, das sich in den sozialen Medien verbreitete, zeigt, wie Gica mit seinem Motorrad entgegen der Fahrtrichtung durch eine U-Turn-Spur fuhr und dabei einen Toyota Hi-Ace-Van kollidierte, der gerade nach links abbiegte.

Das LTO hat gegen den Bürgermeister eine Anordnung zur Stellungnahme (Show Cause Order) erlassen. Gica wurde aufgefordert, innerhalb von fünf Tagen persönlich vor der Betriebsabteilung des LTO Region 7 zu erscheinen und eine eidesstattliche schriftliche Erklärung sowie Beweismittel vorzulegen. Die Behörde prüft unter anderem Verstöße wegen rücksichtsloser Fahrweise, des Fahrens ohne vorschriftsmäßiges Kennzeichen sowie die Frage, ob er eine geeignete Person zur Führung eines Kraftfahrzeugs ist.

Gica räumte in einem Interview ein, entgegen der Fahrtrichtung gefahren zu sein, da er die Straße für frei hielt. Bezüglich des fehlenden Kennzeichens erklärte er, dass das vorübergehende Nummernschild während der Fahrt locker geworden sei. Er habe es zur Sicherheit in seiner Tasche verstaut. Er betonte, dass die Dokumente des Motorrads, einschließlich des offiziellen Belegs und der Zertifizierung, bei der Polizei sichergestellt wurden und das Fahrzeug legal registriert sei.

Die Polizei von Minglanilla teilte mit, dass die beiden Unfallbeteiligten bereits eine Einigung erzielt haben, weshalb kein Strafverfahren eingeleitet wurde. Gica erklärte sich bereit, die Reparaturkosten für den Van zu übernehmen. Sein Motorrad wurde vorerst beschlagnahmt.

LTO-Direktor Wendel Dinglasan betonte, dass die Anordnung ein standardmäßiger administrativer Schritt sei und noch keine endgültige Entscheidung bedeute. Er unterstrich die Verpflichtung der Behörde, das Gesetz unparteiisch und ohne Ausnahme durchzusetzen, unabhängig von der Position oder dem Status des Fahrers.

Quellen