Wirtschaft – Landesweit
Finanzierungslücke bei Kokosnuss-Anbauprogramm: PCA fordert 1,26 Milliarden Pesos
Die philippinische Kokosnuss-Behörde (Philippine Coconut Authority, PCA) benötigt zusätzliche 1,26 Milliarden Pesos, um die nationalen Ziele für die Wiederaufforstung der Kokosnuss-Industrie zu erreichen. Die Mittel fehlen, um das Vorhaben für das Jahr 2026 vollständig umzusetzen und den Zeitplan für das langfristige Regierungsprogramm einzuhalten.
Das Ziel der Behörde ist es, bis zum Jahr 2028 insgesamt 100 Millionen Kokosnuss-Palmen zu pflanzen. Für das Jahr 2026 plant die PCA die Pflanzung von 25,4 Millionen Setzlingen. Die derzeit verfügbaren Mittel decken jedoch nur 16,85 Millionen Setzlinge ab, was ein Defizit von mehr als 8,5 Millionen Pflanzen zur Folge hat.
Dieses Vorhaben ist zentraler Bestandteil des Accelerated Coconut Farmers and Industry Development Plan (CFIDP). Dieses Programm soll die Produktivität der Farmen steigern, die Einkommen im ländlichen Raum zu erhöhen und die Position der Philippinen auf dem globalen Kokosnussmarkt zu stärken. Das CFIDP umfasst neben der Verteilung von Setzlingen auch Maßnahmen zur Sanierung von Farmen, Düngung, Forschung, Verarbeitung und Marktentwicklung.
Dexter Buted, Administrator und CEO der PCA, betonte, dass die zusätzliche Finanzierung notwendig sei, um die landesweite Kampagne planmäßig fortzuführen. Er bezeichnete das Programm als eine Investition in die Zukunft der Kokosnussbauern und der gesamten Branche. Da junge Bäume erst nach mehreren Jahren Früchte tragen, hat die Behörde ihren Fokus zudem darauf gelegt, das Überleben der Setzlinge sicherzustellen.
Um die Einkommen der Landwirte bereits während der Wachstumsphase der neuen Bäume zu sichern, setzt die Regierung auf die Düngung bestehender Bestände. Bis März hatten bereits über 9,17 Millionen Palmen Dünger erhalten, wovon mehr als 78.000 Landwirte profitierten. Landwirtschaftsminister Francisco P. Tiu Laurel Jr. erklärte, dass kontinuierliche Investitionen in diesen Sektor langfristige wirtschaftliche Vorteile durch höhere Exporte, Arbeitsplätze und Ernährungssicherheit schaffen würden.