Gesellschaft: Landesweit

Finanzielle Unterstützung für Geringverdiener: Auszahlungen des Uplift-Programms starten

Qualifizierte Geringverdiener auf den Philippinen können bereits in dieser oder der kommenden Woche mit den ersten Auszahlungen des staatlichen Uplift-Programms rechnen. Das Programm, offiziell als Unified Package for Livelihoods, Industry, Food and Transport bekannt, soll einkommensschwache Haushalte finanziell entlasten.

Close-up of Various Philippine Peso Banknotes Fan on Red Background
Symbolbild: Envato

Die aktuelle Phase betrifft die sogenannte Gruppe 3 des Programms. Diese Gruppe umfasst etwa 1,5 Millionen Geringverdiener, die über die Datenbanken des Sozialversicherungssystems (SSS) identifiziert wurden. Die Begünstigten erhalten monatlich 2.000 Pesos für den Zeitraum von Juli bis Dezember, was einer Gesamtsumme von 12.000 Pesos über sechs Monate entspricht.

Laut Edu Punay, DSWD, hat das SSS eine erste Liste mit fast einer Million berechtigter Empfänger an die Land Bank of the Philippines zur Bearbeitung übermittelt. Die Auszahlungen sollen spätestens bis zum kommenden Montag oder Dienstag abgeschlossen sein, wobei bei schnellerer Bearbeitung bereits in dieser Woche mit den ersten Überweisungen auf die registrierten Konten der SSS-Mitglieder gerechnet wird.

Das gesamte Uplift-Programm soll landesweit rund 7,5 Millionen Haushalte unterstützen, die in drei verschiedene Gruppen unterteilt sind. Während Gruppe 1 Haushalte umfasst, die bereits durch Programme wie 4Ps oder Walang Gutom unterstützt werden, und Gruppe 2 arme Haushalte aus dem CBMS-Register adressiert, konzentriert sich Gruppe 3 gezielt auf die Erwerbstätigen mit geringem Einkommen.

Das DSWD betonte zudem, dass für die Teilnahme am Programm keine Anträge gestellt werden müssen, da die Empfänger automatisch über bestehende Regierungsdatenbanken ermittelt werden. Vor dem Hintergrund möglicher Betrugsversuche warnte die Behörde davor, Geld für die Aufnahme in das Programm zu bezahlen. OTPs oder Bankdaten an Unbekannte weitergeben und nur auf offizielle Mitteilungen der zuständigen Stellen vertrauen.