Gesellschaft

Finanzhilfe für in Not geratene Arbeitsmigranten aus Bacolod beschlossen

Die Stadtverwaltung von Bacolod City hat eine Verordnung verabschiedet, die Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Workers, OFWs) in Notlagen finanzielle Unterstützung gewährt. Nach der Genehmigung durch den Stadtrat (Sangguniang Panlungsod) in der dritten und letzten Lesung steht den Betroffenen eine Zahlung von mindestens 10.000 Pesos zu.

Aerial view of Bonifacio Global City
Symbolbild: Envato

Der Entwurf wurde von Stadtrat Israel Salanga eingebracht, der den Ausschuss für Arbeitsbeziehungen und ausländische Arbeiter leitet. Die Verordnung richtet sich an Rückkehrer, die aufgrund verschiedener Krisen nach den Philippinen repatriiert wurden. Dazu zählen unter anderem ausbleibende oder zu geringe Lohnzahlungen, Missbrauch durch Arbeitgeber, unsichere Arbeitsbedingungen, medizinische Notfälle sowie die Insolvenz von Unternehmen. Auch Krieg, Naturkatastrophen oder ähnliche Umstände begründen den Anspruch auf Hilfe.

Salanga betonte, dass es angemessen sei, die sogenannten „modernen Helden“ der Stadt in schwierigen Zeiten finanziell zu unterstützen, da sie große Opfer für das Wohlergehen ihrer Familien bringen. Die Unterstützung dient zudem der Anerkennung der wirtschaftlichen Bedeutung der Rücküberweisungen dieser Arbeitsmigranten. Die endgültige Auszahlung erfolgt nach Prüfung und Genehmigung durch den Bürgermeister der Stadt. Für die Umsetzung der Verordnung ist jährlich ein Budget von mindestens einer Million Pesos vorgesehen.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.