Sicherheit

Festnahme eines 18-Jährigen nach Bombenandrohungen gegen Schulen in Bulacan

Ein 18-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er im Internet Bombenandrohungen gegen mehrere öffentliche und private Schulen in San Ildefonso, Bulacan, verbreitet haben soll. Die Festnahme erfolgte am Dienstagabend, dem 21. Juli 2026, um 18:29 Uhr im Barangay Hilera in Jaen, Nueva Ecija.

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Symbolbild: Envato

Die Ermittlungen wurden von Cybercrime-Einheiten und der örtlichen Polizeistation von San Ildefonso in Zusammenarbeit mit den Polizeistationen von Talavera und Jaen durchgeführt. Der Verdächtige sieht sich nun rechtlichen Konsequenzen gegenüber. Ihm werden Verstöße gegen das Gesetz gegen Bombenwitze (Presidential Decree 1727) sowie Artikel 282 des revidierten Strafgesetzbuches in Verbindung mit dem Cybercrime Prevention Act von 2012 (Republic Act 10175) vorgeworfen.

Der Chef der philippinischen Nationalpolizei (PNP), General Jose Melencio Nartatez Jr., lobte den Einsatz der beteiligten Einheiten. Er betonte, dass die Polizei entschlossen sei, Schulen sowie Schüler und Lehrkräfte zu schützen. Nartatez wies darauffernd darauf hin, dass Bombenandrohungen selbst dann schwere Straftaten darstellen, wenn sie als Scherz gedacht sind. Solche Drohungen würden öffentliche Angst schüren, den Unterricht unterbrechen und polizeiliche Ressourcen von echten Notfällen ablenken.

Infolge des Vorfalls hat der Polizeichef alle regionalen Polizeibehörden angewiesen, die Zusammenarbeit mit den Bildungsbehörden zu verstärken, um die Protokolle bei Drohungen an Schulen zu verbessern. Zudem soll die Anti-Cybercrime-Gruppe der PNP verstärkt gegen Online-Bombenandrohungen, gefälschte Schusswaffengefecht-Warnungen und andere virale Nachrichten vorgehen, die die Sicherheit von Schulen gefährden. Die Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, Sicherheitsbedenken umgehend über die Notrufnummer 911 zu melden.

Quellen