Politik: Metro Manila

EU unterstützt Philippinen mit 17 Millionen Dollar für maritime Sicherheit

Die Philippinen erhalten von der EU ein Hilfspaket in Höhe von 15 Millionen Euro (etwa 17 Millionen US-Dollar) zur Verbesserung ihrer maritimen Sicherheit. Die Mittel sollen insbesondere die maritime Lagebild-Erfassung des Landes stärken, vor allem in den Bereichen Überwachung und Monitoring.

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Symbolbild: Envato

Dies ist die erste Maßnahme der European Peace Facility im indopazifischen Raum, wie Kaja Kallas, die EU-Hohen Vertreterin für Außenpolitik und Sicherheitspolitik, betont. Sie sieht darin ein deutliches Zeichen dafür, dass Europa seine Rolle als Sicherheitspartner in der Region ausbaut.

Hintergrund dieser Entscheidung ist die Strategie der EU, ihre Rolle im Indopazifik über den reinen Handel hinaus in den Sicherheitsbereich zu erweitern. Analysten werten dies als Versuch Brüssels, eine größere Rolle in einer Region zu spielen, in der maritime Streitigkeiten und Herausforderungen für die regelbasierte Ordnung die eigenen Interessen gefährden könnten.

Für die EU sind die Philippinen ein wichtiger Partner in dieser Strategie. Manuel Enverga III, Direktor des Programms für Europastudien an der Ateneo de Manila University, sieht in den Philippinen sogar einen „Testfall“ für die EU. Ziel sei es, die Strategie von einer reinen Vernetzungsagenda hin zu einer wahrhaft geopolitischen Ausrichtung zu entwickeln.