Gesellschaft: Cebu

Erzbischof von Cebu fordert kirchliche Medien zu mehr Empathie auf

Der Erzbischof von Cebu, Alberto Uy, hat kirchliche Kommunikatoren dazu aufgerufen, sich weniger auf Online-Popularität zu konzentrieren und stattdessen die Stimmen derer zu verstärken, die sonst ungehört bleiben. In seiner Ansprache betonte er, dass die Aufgabe der katholischen Medien darin bestehe, Hass entgegenzuwirken und die Würde des Menschen zu verteidigen.

Cultural Parade with children wearing traditional costumes and masks celebrating their heritage
Symbolbild: Envato

Während der Abschlussmesse des zweiten Cebu Metropolitan Catholic Mass Media Congress im SM Seaside Cebu erklärte Uy, dass die Arbeit der Medienvertreter Menschen am Rande der Gesellschaft durch wahrheitsgetreue und mitfühlende Kommunikation dienen müsse. Er bezog sich dabei auf den Apostel Paulus und forderte die Kommunikatoren auf, Dinge zu erklären, anstatt Unruhe zu stiften, und das Gute hervorzuheben.

Laut dem Erzbischof sollten Talente, moderne Technologie und sogar künstliche Intelligenz dazu genutzt werden, das Evangelium zu verbreiten, anstatt lediglich nach Klicks, Likes oder Followern zu streben. Der wahre Erfolg kirchlicher Kommunikation bemesse sich nicht an der Reichweite des Publikums, sondern daran, ob sie den Menschen helfe, dem christlichen Glauben zu folgen.

Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress wurde erstmals im Jahr 2024 ins Leben gerufen, um Medienvertreter der Kirche zum Austausch über traditionelle und digitale Wege der Evangelisierung zusammenzubringen. Im Vorfeld der Messe wurden zudem im Rahmen der zweiten Cebu Metropolitan Catholic Mass Media Awards Medienvertreter und Organisationen geehrt, die sich für christliche und menschliche Werte einsetzen.