Sicherheit

Ermittlungen nach mutmaßlicher Erpressung durch vermeintlichen Polizisten in Iloilo

In Iloilo ist ein mutmaßlicher Polizist verdächtigt, die Familie eines bei einer Drogenoperation festgenommenen Verdächtigen erpresst zu haben. Eine Audioaufnahme, in der der Mann versucht haben soll, die Familie zu erpressen, wird vom Polizeiregionalbüro 6 (PRO-6) untersucht.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

In der Aufnahme gibt sich der Mann als Mitglied der Polizeistation 4 in Iloilo City aus. Er verspricht der Familie des Verdächtigen Vertraulichkeit und behauptet, die Person könne freigelassen werden, da die gerichtlichen Anhörungen noch nicht begonnen hätten. Der Mann fordert eine Summe von 150.000 Pesos, woraufhin die Familie anbietet, lediglich 100.000 Pesos zu zahlen. Zudem schlägt er vor, das Geld direkt auf der Polizeistation zu übergeben.

Laut Brigadegeneral Randulf Tuaño, Direktor des PRO-6, könnte es sich bei der Aufnahme um einen Betrug handeln, ähnlich wie bei früheren Vorfällen in Iloilo. Solche Machenschaften zielen auf zwei Gruppen ab: die Familien von Festgenommenen und das PNP. Tuaño betont ausdrücklich, dass inhaftierte Personen unter keinen Umständen durch solche informellen Absprachen oder Schemata aus der Polizeistation freigelassen werden können.

Der Leiter der Polizeistation 4, Captain Ryan Christ Inot, lehnte eine Anfrage für eine Stellungnahme ab.

Quellen

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