Wirtschaft – Metro Manila

Entlastung für Transportunternehmen: Regierung plant Zinsstopp und höhere Kraftstoffrabatte

Die philippinische Regierung prüft Maßnahmen, um Betreiber von öffentlichen Nutzfahrzeugen (PUV) angesichts steigender Betriebskosten zu entlasten. Das DOTr plant hierzu, die Land Bank of the Philippines sowie die Development Bank of the Philippines (DBP) um einen vorübergehenden Moratorium für Zinszahlungen zu bitten.

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Bild: PIA - puv-terminal

Verkehrsminister Giovanni „Banoy“ Lopez erklärte, dass sich dieser Antrag auf Kredite bezieht, die PUVMP zur Anschaffung moderner Fahrzeuge aufgenommen wurden. Ziel sei es, die finanzielle Belastung der Betreiber abzufedern, die durch die weltweit steigenden Ölpreise infolge der Krise im Nahen Osten zusätzlich unter Druck geraten.

Die Initiative folgt einer Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., in denen Regierungsbehörden aufgefordert wurden, Maßnahmen zur Milderung der Auswirkungen steigender Kraftstoffpreise auf die Bevölkerung zu identifizieren. Das DOTr wird die LandBank und die DBP hierzu offiziell anschreiben.

Volunteer collecting plastic trash in the forest. The concept of environmental conservation. Globalnateemee
Symbolbild: Envato

Parallel dazu untersuchen das Verkehrsministerium und die Behörde für die Lizenzierung und LTFRB eine mögliche Ausweitung des staatlichen Kraftstoffrabattprogramms für Fahrer und Betreiber von PUV und UV Express. Aktuell erhalten berechtigte Fahrer einen Rabatt von 10 Pesos pro Liter auf bis zu 150 Liter, was einer wöchentlichen Unterstützung von 1.500 Pesos entspricht.

Minister Lopez betonte, dass die Regierung einen gezielten Ansatz anstrebt. Durch zusätzliche Unterstützung für Fahrer und Betreiber sollen die Betriebskosten gedeckt werden, ohne dass diese Kosten unmittelbar durch Fahrpreiserhöhungen an die Fahrgäste weitergegeben werden müssen. Dies soll dazu beitragen, die Inflation zu kontrollieren und gleichzeitig den Transportsektor zu stützen, auch wenn einige Transportgruppen bereits Petitionen für höhere Fahrpreise eingereicht haben.