Wirtschaft – Leyte

Energieprogramm stellt 20,38 Millionen Pesos für lokale Entwicklung in Leyte bereit

Durch das ER 1-94 des philippinischen Energieministeriums (Department of Energy, DOE) wurden im ersten Quartal 2026 finanzielle Mittel in Höhe von 20,38 Millionen Pesos an lokale Verwaltungseinheiten in Leyte ausgeschüttet. Diese Zahlungen sind Teil der nationalen Strategie, die Erträge aus der Energieerzeugung direkt mit den Gemeinden zu teilen, in denen die Anlagen betrieben werden.

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Bild: PIA - Thumbnail_DOE-backed ER 1-94 program

Jennifer Wenceslao, Leiterin der Abteilung für Unternehmensbeziehungen von First Gen in Leyte, erklärte, dass die Überweisungen für das erste Quartal 2026 von der Energy Development Corporation (EDC), einer Tochtergesellschaft der First Gen Corporation, die für Geothermie zuständig ist, geleistet wurden. Die Begünstigten der aktuellen Tranche sind die Provinzregierung von Leyte, die Stadtverwaltung von Ormoc mit ihren zugehörigen Barangays sowie die Gemeinde Kananga und deren Barangays.

Die Grundlage für diese Zahlungen bildet das Gesetz ER 1-94, welches unter dem Energy Act von 1992 (Republic Act Nr. 7638) implementiert wurde. Dieses Gesetz verpflichtet Stromerzeugungsunternehmen dazu, finanzielle Vorteile basierend auf jedem erzeugten Kilowattstunde an die Gastgemeinden abzuführen. Seit Januar 2026 wurde der Betrag pro Kilowattstunde von zuvor 0,01 Pesos auf nun 0,03 Pesos verdreifacht, was die verfügbaren Mittel für die lokale Entwicklung erheblich steigert.

In Ormoc City sollen die Gelder unter anderem für die Sanierung eines Lernzentrums in Barangay Cagbuhangin sowie für die Installation solarbetriebener Straßenlaternen in Barangay Catmon verwendet werden. In der Gemeinde Kananga ist geplant, in Barangay Lim-ao Infrastrukturprojekte umzusetzen, darunter den Bau einer Bühne für soziale und sportliche Aktivitäten sowie einer Aussichtsplattform zur Förderung des lokalen Tourismus.

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Bild: PIA

Ein wesentlicher Vorteil des aktualisierten Verfahrens ist die Effizienzsteigerung: Während das DOE die Gelder früher direkt bearbeitete und an die Kommunen weiterleitete, können die Stromerzeuger die Mittel nun direkt an die lokalen Regierungen, Gemeinden und Elektrizitätsgenossenschaften überweisen. Dies ermöglicht eine schnellere Auszahlung.

Die Region Ost-Visayas, in der sich eines der weltweit größten Geothermie-Felder für Nassdampf befindet, profitiert massiv von diesem Programm. Zwischen 2018 und 2025 überwies die EDC bereits insgesamt mehr als 314,87 Millionen Pesos an Gemeinden in Ost-Visayas unter dem alten Satz von einem Centavo pro Kilowattstunde. Davon entfielen 157,44 Millionen Pesos auf die Leyte V Electric Cooperative (LEYECO V) zur Förderung der ländlichen Elektrifizierung, während die Beträge für Kananga (54,24 Mio.), die Provinz Leyte (47,23 Mio.) und Ormoc (40,22 Mio.) sowie regionale Projekte (15,74 Mio.) verteilt wurden.

Die ER 1-94-Mittel haben in der Vergangenheit zahlreiche Bereiche finanziert, darunter Straßen, Brücken, Entwässerungssysteme, Hochwasserschutz, Wasserversorgung und Straßenbeleuchtung. Zudem wurden die Gesundheitsversorgung durch die Anschaffung von Krankenwagen und medizinischer Ausrüstung sowie Impfprogramme gestärkt. Auch Umweltprojekte wie Abfallentsorgungssysteme und Existenzsicherungsprogramme, etwa durch Fischereiausrüstung oder Viehzuchtunterstützung, wurden durch diese Gelder ermöglicht.