Wirtschaft: Tarlac

Energiebehörde prüft Stromversorgung für KI-Industriezentrum Pax Silica in Tarlac

Das DOE prüft derzeit Lösungen für die Stromversorgung des geplanten Pax-Silica-Hubs in der Provinz Tarlac. Bei dem von den USA geführten Projekt handelt es sich um ein Industriegebiet mit Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz (KI), das voraussichtlich mindestens 3.000 MW an elektrischer Energie benötigen wird.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

Energieministerin Sharon Garin versicherte am Dienstag, dass die heimische Stromversorgung durch das Großprojekt nicht benachteiligt werden dürfe. Das DOE habe bereits mit der Erstellung eines Rundschreibens begonnen, um festzulegen, wie der Markt die Versorgung eines solch massiven Datenzentrums sicherstellen kann. Unabhängig davon, ob der tatsächliche Bedarf bei 50 MW, 100 MW oder bis zu 5.000 MW liegen sollte, verfüge das Land über die Kapazitäten zur Lieferung. Garin betonte zudem, dass die Verbraucher im restlichen Land geschützt werden müssten.

Um die Energieversorgung effizient zu gestalten, zieht die stellvertretende Energieministerin Rowena Cristina Guevara die sogenannte dezentrale Erzeugung vor Ort in Betracht. Dabei würden Kraftwerksbetreiber die Anlagen direkt innerhalb des Industriegebiets errichten, anstatt den Strom aus entfernten Regionen zu transportieren. Damit sich Unternehmen für den Bau solcher Anlagen entscheiden, sei eine langfristige Bindung der Ansiedlungen notwendig, da Investoren etwa 20 Jahre zur Amortisation benötigen würden.

Das DOE plant zudem, den Energiebedarf von Pax Silica sowie die erforderlichen Übertragungs-, Verteilungs- und Erzeugungsanlagen in den nationalen Energieplan aufzunehmen. Das Projekt soll auf einem 1.620 Hektar großen Gelände in New Clark City in Capas, Tarlac, angesiedelt werden. BCDA könnte der Hub jährlich bis zu 180 Milliarden Pesos an Einnahmen generieren und fast 200.000 Arbeitsplätze für die philippinische Bevölkerung schaffen.