Einwohner von Romblon begrüßen Pläne gegen Systemverlust-Gebühren bei Stromrechnungen
EditDie Bewohner der Provinz Romblon haben die Initiative von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. begrüßt, das Gesetz zur Reform der Stromindustrie aus dem Jahr 2001 (Electric Power Industry Reform Act, EPIRA) zu ändern. Ziel der geplanten Reform ist es, den Stromversorgern zu untersagen, Kosten für Systemverluste sowie die darauf entfallende Mehrwertsteuer an die Verbraucher weiterzugeben.
Während seiner fünften Lagebericht an die Nation (State of the Nation Address, SONA) am 27. Juli forderte Präsident Marcos den Kongress auf, die entsprechenden Gesetzesänderungen umgehend voranzutreiben. Er betonte, dass es nicht fair sei, wenn die Endverbraucher die Verluste tragen müssten, die bei der Stromverteilung entstehen. Da die Verbraucher nicht für diese Systemverluste verantwortlich seien, sollten sie auch nicht für deren Deckung aufkommen müssen, so der Präsident.
In der Provinz Romblon stießen diese Pläne auf positive Resonanz. Die Anwohner äußerten die Hoffnung, dass die Streichung dieser Gebühren eine spürbare Entlastung bei den hohen Stromkosten bringen würde. Darcy Montojo Gaac unterstützte den Vorschlag, äußerte jedoch die Sorge, dass die Systemverlust-Gebühr nicht einfach durch eine andere neue Gebühr ersetzt werden dürfe.
Auch Elma Garcia Alubog und DVine Gabay befürworteten die Position des Präsidenten. Alubog wies darauf hin, dass vor allem einkommensschwache Familien schon lange die Last dieser Systemverlust-Kosten getragen haben. Gabay ergänzte, dass die Entfernung der Gebühr dabei helfen könnte, die monatlichen Stromrechnungen insgesamt zu senken.
Neben der Reform des EPIRA-Gesetzes drängte Präsident Marcos den Kongress zudem auf die Verabschiedung des sogenannten Sariling Kuryente Act. Dieses Gesetz soll die Installation von Solarmodulen und Batteriespeichersystemen in Privathaushalten vereinfachen und kostengünstiger machen. Damit sollen mehr philippinische Familien in die Lage versetzt werden, ihren eigenen Strom zu erzeugen und so ihre Energiekosten zu senken.
Die vorgeschlagenen Reformen sind Teil der Bemühungen der Regierung, die Strompreise erschwinglicher zu gestalten und den Energiesektor des Landes zu verbessern. Damit die Änderungen in Kraft treten können, ist jedoch noch die Zustimmung des Kongresses erforderlich.





