Sicherheit – Leyte

Einwanderungsbehörde verteidigt Stellungnahme zu Romualdez

Die philippinische Einwanderungsbehörde (Bureau of Immigration, BI) hält an ihrer vorangegangenen Stellungnahme zu den nicht durchgeführten Reiseplänen des Abgeordneten Ferdinand Martin Romualdez fest. BI-Kommissar Joel Anthony Viado wies Vorwürfe zurück, die Behörde habe falsche oder irreführende Informationen verbreitet.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Der Konflikt entzündete sich an einer Äußerung der BI-Sprecherin Dana Sandoval vom 21. Juli. Sie hatte damals mitgeteilt, dass die Behörde Informationen über geplante Reisen des ehemaligen Sprechers des Repräsentantenhauses erhalten habe, die jedoch nicht realisiert wurden. Sandoval merkte zudem an, dass die betreffende Partei über bestehende belastende Einträge und geltende Beschränkungen informiert sei. Sollte ein tatsächlicher Ausreiseversuch unternommen werden, werde die Behörde das Gesetz entsprechend durchsetzen.

Die Rechtsvertreter von Romualdez forderten die BI auf, die Aussage zurückzunehmen. Sie argumentierten, die Äußerung habe den unfairen Eindruck erweckt, der Abgeordnete versuche zu fliehen. Romualdez, der Abgeordnete des ersten Distrikts von Leyte, hatte im April eine Ausreisegenehmigung aus medizinischen Gründen erhalten, woraufhin die 7. Abteilung des Sandiganbayan jedoch eine vorsorgliche Ausreiseverfügung (Precautionary Hold Departure Order) gegen ihn erlassen hatte.

Kommissar Viado betonte, dass die Reaktion der Behörde auf Informationen basierte, die zum damaligen Zeitpunkt vorlagen, und lediglich als Antwort auf legitime Medienanfragen erfolgte. Die BI habe die öffentliche Diskussion zu diesem Thema nicht selbst initiiert. Die Behörde werde ihr Mandat weiterhin professionell, unparteiisch und gesetzeskonform ausüben, erklärte Viado.