Sicherheit: Surigao del Sur

Ehemalige Führungskraft der kommunistischen Bewegung in Caraga kapituliert

Am 24. Juli 2026 hat sich die 56-jährige Elena Estaniel Rambuyon, eine hochrangige ehemalige Führungspersönlichkeit der kommunistischen Bewegung in der Region Caraga, den Regierungskräften in Surigao del Sur gestellt. Rambuyon, die unter dem Decknamen Sandara bekannt war, ergab sich freiwillig im Hauptquartier des 3. Spezialkräfte-Bataillons (3SFBn) in Barangay Saint Christine, Lianga.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die Kapitulation wurde von Personal des 3SFBn, unter dem Kommando der 401. Infanteriebrigade, sowie von der PNP in Empfang genommen. Rambuyon war zuvor als Sekretärin des aufgelösten North Eastern Mindanao Regional Committee (NEMRC) tätig. Sie hatte sich seit November 2025 untergetaucht, wie Brigadegeneral Benjamin L. Leander, Kommandeur der 401. Infanteriebrigade, mitteilte.

Laut Leander habe Rambuyon sich aufgrund von Sicherheitsbedenken und den intensiven Militäroperationen der Regierung zur Aufgabe entschlossen. Diese Operationen hätten die Bewegungsfreiheit und die Kapazitäten der verbleibenden Gruppenmitglieder massiv eingeschränkt. Ihre Kapitulation verdeutliche den schwindenden Einfluss der Gruppe und den Verlust ihrer strategischen Position im Osten von Mindanao.

Die Kapitulation von Rambuyon wurde von Generalmajor Marion T. Angcao, Kommandeur der 4. Infanteriedivision, als Bestätigung für die vollständige Zerschlagung des NEMRC-Netzwerks gewertet. Dies habe den Weg für die Erklärung von „Stable Internal Peace and Security“ (SIPS) in der gesamten Region Caraga geebnet. Die 4ID plane, die gezielten Militäroperationen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden fortzusetzen, um den Frieden und die Entwicklung in der Region zu sichern.