Ehemalige CTG-Mitglieder übergeben fünf Schusswaffen in Palawan
In der philippinischen Provinz Palawan haben fünf ehemalige Mitglieder und CTG fünf Schusswaffen freiwillig an die Behörden übergeben. Zu den Waffen gehören vier M16-Gewehre und eine Schrotflinte, die in den Gemeinden Dumaran, Brooke’s Point und Rizal sichergestellt wurden.
Die Übergabe erfolgte in der zweiten Juniwoche 2026, nachdem die betroffenen Personen durch die kontinuierlichen Bemühungen der Provinzverwaltung, staatliche Dienstleistungen auch in entlegene Bergregionen und Gemeinden zu bringen, das Vertrauen gewonnen hatten, die versteckten Waffen der Regierung zurückzugeben. Laut John Mary Caňonaso, dem stellvertretenden Leiter für Operationen im Peace and Security Cluster des Peace and Order Program (POP) der Provinzverwaltung, hatten sich die Personen zwar bereits zuvor gestellt, zögerten jedoch zunächst, ihre Waffen abzugeben, da sie sich bezüglich ihrer persönlichen Sicherheit unsicher waren.
Obwohl Palawan bereits im Jahr 2022 offiziell für frei von Aufständen erklärt wurde, nachdem die Sicherheitskräfte die verbliebenen bewaffneten Einheiten der CTG in der Provinz zerschlagen hatten, betonen die lokalen Beamten die Notwendigkeit fortlaufender Friedensarbeit. Der Schwerpunkt der Provinzverwaltung hat sich nun von bewaffneten Konflikten hin zur Unterstützung ehemaliger Rebellen verschoben, damit diese produktive Mitglieder der Gesellschaft werden können, so Teodoro Jose S. Matta, Leiter des Peace and Security Cluster des POP.
Die freiwillige Abgabe der Waffen verdeutlicht das wachsende Vertrauen zwischen den ehemaligen Rebellen und der Regierung, wie Matta hervorhob. Er appellierte an andere ehemalige CTG-Mitglieder und Unterstützer, die noch über nicht registrierte Schusswaffen verfügen, diese ebenfalls freiwillig abzugeben, da unkontrollierte Waffen eine große Gefahr für das Sicherheitspersonal, die Gesellschaft und insbesondere für die Jugend darstellen.
Für diejenigen, die noch zögern, bietet die Provinzverwaltung Unterstützung an: Sie können sich zur Koordination mit der Provinzverwaltung, der PNP oder den jeweiligen Barangays in Verbindung setzen, falls eine direkte Übergabe an die Sicherheitskräfte noch nicht gewünscht wird. Es ist möglich, dass es noch nicht dokumentierte Schusswaffen in den Händen ehemaliger CTG-Mitglieder gibt, jedoch betonte die Provinzverwaltung, dass derzeit keine aktiven bewaffneten Kämpfer mehr in Palawan operieren.
Um die Rückkehr in die Gesellschaft zu erleichtern, unterstützt die Provinzverwaltung ehemalige Rebellen durch verschiedene Reintegrationsmaßnahmen, darunter Möglichkeiten zur Existenzsicherung, der Zugang zu staatlichen Dienstleistungen sowie finanzielle Hilfen im Rahmen des E-CLIP und damit verbundener lokaler Friedensprogramme.