EastWest Banking Corp. verzeichnet Gewinnrückgang im ersten Halbjahr
EditIm ersten Halbjahr ist der Gewinn der EastWest Banking Corp. um 17 Prozent auf 3,4 Milliarden Pesos gesunken. Grund für den Rückgang des Nettoeinkommens war die Entscheidung der unter der Leitung der Familie Gotianun stehenden Bank, aufgrund makroökonomischer und geopolitischer Unsicherheiten höhere Rückstellungen für mögliche Kreditverluste zu bilden.
Trotz des Gewinnrückgangs konnte die Bank ihre Nettoeinnahmen um 19 Prozent auf 28,4 Milliarden Pesos steigern. Dieser Zuwachs wurde primär durch einen Anstieg der Nettozinserträge um 21 Prozent auf 23,1 Milliarden Pesos sowie ein Plus von 14 Prozent bei den nicht-zinsabhängigen Erträgen auf 5,3 Milliarden Pesos getrieben.
Der operative Gewinn vor Rückstellungen stieg infolge eines 11-prozentigen Anstiegs der Betriebsausgaben auf 14 Milliarden Pesos um 30 Prozent auf 14,4 Milliarden Pesos an. CEO Jerry G. Ngo erklärte, dass die Kerngeschäfte weiterhin ein starkes Wachstum zeigten, was sich in den gestiegenen Nettoeinnahmen widerspiegle.
Gleichzeitig habe man einen disziplinierten Ansatz beim Kreditrisiko beibehalten, um die Fähigkeit zur Unterstützung von Kunden und zur Nutzung solider Wachstumschancen zu wahren. Im Zuge dieser vorsichtigen Strategie wurden Rückstellungen in Höhe von 10,1 Milliarden Pesos gebildet. Die Bilanz der Bank zeigt zudem ein Wachstum der Gesamtvermögenswerte um 16 Prozent auf 623,9 Milliarden Pesos.
Die Kreditvergabe stieg um 10 Prozent auf 396,7 Milliarden Pesos, während die Einlagen um 15 Prozent auf 472,9 Milliarden Pesos zunahmen. Parallel dazu investierte das Institut in digitale Angebote wie Garmin Pay und KI-Technologien sowie in die Erweiterung von EastWest Priority. Um die Nutzung digitaler Zahlungen zu fördern, wurden zudem die Gebühren für InstaPay zum 15. Juli gestrichen und PESONet-Überweisungen weiterhin kostenlos angeboten.




