Drogenfunde in Millionenhöhe: Drei Verdächtige in Cebu und Bohol festgenommen
Bei mehreren Anti-Drogen-Einsätzen in den Provinzen Cebu und Bohol haben die philippinische Drogenfahndungsbehörde PDEA 7 und die lokale Polizei am Dienstag, den 21. Juli 2026, drei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Im Zuge der Operationen beschlagnahmten die Behörden Methamphetamin (Shabu) im Gesamtwert von über einer Million Pesos.
In der Gemeinde Compostela in Cebu führten die PDEA 7 und die dortige Polizeistation gegen 20:30 Uhr einen verdeckten Kaufaktions-Einsatz in der Siedlung Sitio Lower Guiwanon durch. Dabei wurden zwei Männer festgenommen: ein 30-jähriger Techniker aus Barangay Poblacion, der als Hauptziel der Operation galt, sowie ein 37-jähriger mutmaßlicher Kurier aus Liloan. Die Beamten stellten etwa 75 Gramm Shabu sicher, deren Straßenwert auf 510.000 Pesos geschätzt wird. Zusätzlich wurden das Geld für den verdeckten Kauf, ein Mobiltelefon und ein Motorrad beschlagnahmt, das vermutlich für die Drogenlieferungen genutzt wurde. Laut PDEA-Direktor Joel Plaza wurden die Verdächtigen in eine Haftanstalt in Cebu City gebracht.
Ein weiterer Einsatz fand am Nachmittag desselben Tages in Tagbilaran City auf der Insel Bohol statt. In Zusammenarbeit mit der dortigen Meerespolizei und der Stadtpolizei wurde ein 54-jähriger Maler in Barangay Bool festgenommen. Bei diesem Einsatz beschlagnahmten die Beamten rund 78 Gramm Shabu im Wert von etwa 578.000 Pesos. Der Verdächtige, der unter dem Pseudonym Nick bekannt ist, war erst im April 2026 aus der Abuyog Penal Farm entlassen worden, nachdem er eine Strafe wegen eines früheren Drogenverbrechens verbüßt hatte. Ermittlungen ergaben, dass er nach seiner Entlassung mutmaßlich wieder in den Handel eingestiegen war und wöchentlich bis zu 150 Gramm Shabu hätte verteilen können.
Auch der in Cebu festgenommene Hauptverdächtige, alias Amang, weist eine einschlägige Vorgeschichte auf. Er war bereits 2023 wegen Drogenvergehen festgenommen worden, wurde jedoch nach einem Deal mit der Staatsanwaltschaft wieder freigelassen. Die Behörden gaben an, dass er mutmaßlich in der Lage war, wöchentlich bis zu 600 Gramm Shabu zu verkaufen. Gegen alle drei Verdächtigen werden nun Verfahren wegen Verstößen gegen das Gesetz über gefährliche Drogen (Republic Act 9165) eingeleitet.
Quellen
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