Dokumentarfilm weist Vorwürfe des Content-Creators zu Mülldeponie in Subic zurück
Das preisgekrönte Dokumentarprogramm „i-Witness“ des Senders GMA Network hat die Behauptungen des bekannten Content-Creators Boss Toyo bezüglich einer Mülldeponie in Subic, Zambales, faktisch widerlegt. Der Streit entbrannte nach einer Reportage der Journalistin Kara David mit dem Titel „Ibinasurang Paraiso“, in der die Zustände an der Deponie thematisiert wurden.
Boss Toyo, der vor allem durch seine YouTube-Serie „Pinoy Pawnstars“ bekannt ist, hatte am 18. Juli behauptet, die Deponie sei in Privatbesitz und es habe dort keinen unangenehmen Geruch gegeben. Zudem stellte er die Behauptung auf, dass die Abfälle getrennt würden und die dort lebende Aeta-Gemeinschaft weit entfernt von der Deponie wohne. Er gab an, die Deponie selbst besucht zu haben und nur das wiedergegeben zu haben, was er vor Ort vorgefunden habe.
Das Produktionsteam von „i-Witness“ reagierte am 21. Juli mit einer detaillierten Richtigstellung. Die Journalistin Kara David erklärte, dass ihr Team über einen Monat lang recherchiert habe. Entgegen der Behauptung von NCIP, das CADT -, dass das Gebiet zum angestammten Land der Aeta gehört und nicht in Privatbesitz ist. Zudem habe das Ministerium für Umwelt und DENR die Deponie aufgrund ihrer Illegalität bereits geschlossen.
Auch die Aussagen zur Geruchsbelästigung und zur Lage der Bewohner wurden entkräftet. Während Boss Toyo keinen Geruch wahrgenommen habe, berichteten Anwohner in Interviews von jahrelangen Gestanksproblemen, die teilweise dazu führten, dass Familien ihre Häuser verlassen mussten. Gemeindeführer bestätigten zudem, dass Teile ihrer traditionellen Jagdgründe und Lebensgrundlagen direkt im Bereich der Deponie liegen. Die Bewohner äußerten sich besorgt, fühlten sich jedoch machtlos gegenüber dem Betrieb der Anlage.
In der Zwischenzeit hat sich Boss Toyo entschuldigt. Er gab an, dass seine Schilderungen lediglich auf seinen persönlichen Eindrücken basierten und er keine Absicht verfolgt habe, die Situation falsch darzustellen. In sozialen Medien spekulierten Beobachter zudem, dass Boss Toyo möglicherweise eine andere Stelle, etwa das Sitio Alibang, statt des betroffenen Sitio Tibag besucht haben könnte.
Quellen
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