DMW warnt Arbeitsmigranten vor illegaler Rekrutierung und Menschenhandel
Viele Fälle von Menschenhandel resultieren aus betrügerischen Rekrutierungssystemen, die Arbeitssuchende mit falschen Versprechen über Beschäftigungsverhältnisse im Ausland locken. Bewerber sollten auf Warnsignale achten, wie etwa Stellenangebote mit ungewöhnlich hohen Gehältern, übermäßig hohen Vermittlungsgebühren oder Verfahren, die außerhalb der offiziellen Abläufe des Department of Migrant Workers (DMW) stattfinden.
Das DMW in der Region 2 hat angehende Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Workers, OFWs) dazu aufgerufen, ausschließlich mit lizenzierten und registrierten Vermittlungsagenturen zusammenzuarbeiten. Die Behörde mahnt zur Überprüfung der Echtheit von Stellenangeboten im Ausland, um Schutz vor illegaler Rekrutierung und Menschenhandel zu gewährleisten.
Atty. Peter Leonie S. Cariazo, Leiter der Migrant Workers Protection Division des DMW in Region 2, erklärte, dass die Aufklärung potenzieller Arbeitsmigranten über die Gefahren illegaler Rekrutierung eine der zentralen Strategien der Behörde zur Prävention von Menschenhandel sei. Diese Bemühungen seien fester Bestandteil der Interessenvertretung des Ministeriums und würden konsequent in den Pre-Departure Orientation Seminars der Overseas Workers Welfare Administration (OWWA) vermittelt.
Das DMW drängte die Bewerber, alle Auslandschancen vor der Annahme eines Angebots beim Ministerium zu verifizieren. Gleichzeitig erinnerte die Behörde daran, dass in den Gastländern Migrant Workers Offices (MWOs) zur Verfügung stehen, um Unterstützung und Schutz zu bieten. Arbeitsmigranten sollten bei missbräuchlichem Verhalten durch Arbeitgeber oder verdächtigen Rekrutierungsaktivitäten umgehend die nächste MWO kontaktieren.
Zudem warnte das DMW vor Direktverträgen, die nicht den Vorschriften des DMW entsprechen. Zwar ist die direkte Einstellung unter bestimmten Bedingungen erlaubt, jedoch müssen ausländische Arbeitgeber hierfür zunächst eine entsprechende Genehmigung des DMW einholen. In diesem Fall dürfen maximal fünf philippinische Arbeitskräfte direkt eingestellt werden.
Diese Maßnahme steht im Einklang mit der Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., die Kampagne der Regierung gegen Menschenhandel zu intensivieren. Ziel ist es, den Schutz philippinischer Arbeitsmigranten durch eine strengere Durchsetzung von Gesetzen, eine verbesserte öffentliche Aufklärung und eine engere Zusammenarbeit zwischen den Behörden zu stärken.