Sicherheit

DMW verstärkt Schutzmaßnahmen für philippinische Seeleute im Schwarzen Meer

Nach einer Zunahme von DMW die Überwachung und die Nothilfe für philippinische Seeleute intensiviert. Wie DMW-Sekretär Hans Leo Cacdac am Montag in einer Pressekonferenz mitteilte, waren neun Handelsschiffe betroffen, auf denen insgesamt 139 philippinische Besatzungsmitglieder Dienst taten. Diese Schiffe gerieten während der Durchfahrt oder beim Anlegen in Häfen der Region durch Drohnenangriffe in Gefahr.

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Bild: PIA - Lester_CMS (16) (1)

Von den 139 betroffenen Seeleuten konnten 124 Personen (89,2 %) als sicher und unverletzt bestätigt werden. Bei den Sicherheitsvorfällen kamen zwei philippinische Seeleute ums Leben, während zwölf weitere verletzt wurden. Vier der Verletzten konnten bereits erfolgreich nach Manila zurückgeführt werden; acht weitere erhalten derzeit medizinische und psychologische Unterstützung. Die Regierung koordiniert aktuell die Rückführung der zwei Verstorbenen sowie die Suche nach einem vermissten Seeleute.

Auf Anweisung des Präsidenten arbeitet das DMW eng mit lizenzierten Schifffahrtsagenturen, Schiffseigentümern und den zuständigen Botschaften zusammen. Ziel ist es, die medizinische Versorgung, psychologische Betreuung und die sichere Repatriierung der Seeleute zu gewährleisten. Gemeinsam mit der Overseas Workers Welfare Administration (OWWA) stellt das Ministerium zudem finanzielle Hilfe, medizinische Unterstützung und Programme zur Wiedereingliederung für die betroffenen Crewmitglieder und deren Familien bereit.

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Symbolbild: Envato

In der offiziellen Mitteilung DMW Advisory No. 41 (Serie 2026) wird das nördliche Schwarze Meer weiterhin als Hochrisikogebiet und Kriegsgebiet eingestuft. Schifffahrtsunternehmen und Agenturen werden angewiesen, Schiffe nach Möglichkeit um diese Gefahrenzonen herumzuleiten. Zudem wurde die strikte Durchsetzung des Rechts der Seeleute bekräftigt, die Fahrt in Kriegsgebiete vor dem Auslaufen abzulehnen, ohne berufliche Nachteile oder Diskriminierung befürchten zu müssen. In solchen Fällen haben die Betroffenen Anspruch auf volle vertragliche Entschädigung, Gefahrenzulagen sowie eine sofortige, kostenlose Rückkehr auf die Philippinen. Das DMW behält sich administrative und disziplinarische Maßnahmen gegen Agenturen vor, die sich nicht an die Meldepflichten für Hochrisikogebiete halten.

Quellen