Digitale Überwachung zur Sicherung der Fischerei und gegen Schmuggel eingeführt
EditDie philippinische Regierung verstärkt die digitale Überwachung auf See, um die Fischereiressourcen zu schützen, den Schmuggel landwirtschaftlicher Produkte einzudämmen und die maritime Sicherheit zu erhöhen. DA und das Büro für Fischerei und BFAR Arbeitsstationen für das sogenannte Vessel Monitoring System (VMS) an das National Maritime Center der philippinischen Küstenwache übergeben.
Das VMS-System ermöglicht es den Behörden, den Standort, die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung registrierter Fischereifahrzeuge in Echtzeit zu verfolgen. Laut dem Landwirtschaftsministerium stellt dieses Projekt einen bedeutenden Schritt zum Schutz der Meeresressourcen und der Küstengemeinden dar. Die Technologie soll dabei helfen, illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei zu erkennen sowie Naturschutzmaßnahmen, wie etwa geschützte Schonzeiten, effektiver durchzusetzen, um die Erholung der Bestände und eine langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. betonte, dass die Technologie auch zur Bekämpfung des Schmuggels beitragen kann. Schmuggler nutzten die Küstenlinien des Landes häufig aus. Die Überwachung der Schiffe könne die Fähigkeit verbessern, verdächtige maritime Bewegungen zu identifizieren, die mit Schmuggelaktivitäten in Verbindung stehen. Solche illegalen Aktivitäten würden die Lebensgrundlage von Landwirten und Fischern untergraben und dazu führen, dass Produkte den Markt erreichen, die die notwendigen Quarantäne- und Lebensmittelsicherheitskontrollen umgangen haben.
Durch die verbesserten Überwachungs- und Durchsetzungsmaßnahmen könne die Regierung schneller auf Bedrohungen für die Fischereigemeinden reagieren. Ziel sei es, die Fischereiressourcen zu sichern, die Verbraucher zu schützen und die Existenzgrundlage künftiger Generationen zu bewahren.




