Dengue-Warnung in Cebu: Gouverneurin ruft zu Präventionsmaßnahmen auf
EditAngesichts anhaltender Regenfälle hat die Gouverneurin von Cebu, Pamela Baricuatro, die Bevölkerung dazu aufgerufen, ihre Umgebung gründlich zu reinigen. Ziel ist es, die Brutstätten von Mücken zu beseitigen und so das Risiko einer Dengue-Infektion zu senken.
Baricuatro wies darauf hin, dass Dengue-übertragende Mücken in sauberem, aber stehendem Wasser brüten. Selbst geringe Mengen stehenden Wassers könnten als Brutstätte dienen. Sie mahnte die Bürger, insbesondere Eltern, zur Wachsamkeit, um Kinder zu schützen, da die Krankheit bei verspäteter Diagnose oder Behandlung tödlich verlaufen könne. Man solle nicht warten, bis sich die Mückenpopulation vergrößert oder die Krankheit einen schweren Verlauf nimmt.
Nach aktuellen Daten des Gesundheitsamtes der Provinz Cebu (Cebu Provincial Health Office) wurden bereits 381 bestätigte Dengue-Fälle registriert, wobei es zwei Todesfälle gab. Als Warnsignale für eine Infektion nannte die Gouverneurin starke Bauchschmerzen, Erbrechen, Blutungen aus der Nase oder dem Zahnfleisch, Atembeschwerden sowie allgemeine Schwäche oder Erschöpfung. Bei entsprechenden Symptomen solle umgehend die nächste Gesundheitseinrichtung aufgesucht werden.
Als Reaktion auf die Lage wurden Krankenhäuser in der gesamten Provinz in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Zudem wurden Schnellspuren eingerichtet, um eine zeitnahe Behandlung der betroffenen Patienten zu gewährleisten.



