Wirtschaft

DBP kooperiert mit PHIVOLCS für besseres Klimarisikomanagement

Die staatliche Development Bank of the Philippines (DBP) arbeitet künftig enger mit dem Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) zusammen, um Naturgefahren besser in ihre Geschäftsabläufe zu integrieren. Durch eine neue Vereinbarung erhält die Bank Zugriff auf die wissenschaftliche Plattform GeoRiskPH des PHIVOLCS, die unter der Leitung des Department of Science and Technology (DOST) steht.

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Bild: PIA

Laut DBP-Präsident und CEO Michael O. de Jesus ermöglicht die Kooperation der Bank, fundierte kreditbezogene Bewertungen vorzunehmen und datengestützte Geschäftsentscheidungen zu treffen. Ein zentraler Bestandteil ist der kostenlose Zugang zur GeoRiskPH-Plattform sowie zur Anwendung HazardHunterPH Pro. Damit möchte die Bank die potenziellen Auswirkungen von Naturkatastrophen auf ihre Investitionen, Kreditsicherheiten, Zweigstellen und sonstigen Einrichtungen besser steuern können.

Um die Nutzung der neuen Werkzeuge sicherzustellen, planen DBP und PHIVOLCS bankweite Schulungen. Diese sollen sich gezielt auf Kernbereiche wie die Kreditvergabe, das Filialgeschäft, die Bewertung von Sondervermögen und die Kreditprüfung konzentrieren.

Die DBP, die mit einem Gesamtvermögen von 1,041 Billionen Pesos zu den neun größten Banken des Landes gehört, unterstützt vorrangig die Sektoren Infrastruktur, Logistik, kleine und mittlere Unternehmen, Umwelt sowie soziale Dienste und die Entwicklung von Gemeinden. De Jesus betonte, dass die Initiative nicht nur zur Katastrophenvorsorge beitrage, sondern auch die institutionelle Widerstandsfähigkeit der Bank stärke, insbesondere bei der Finanzierung von Projekten, die die wirtschaftliche Aktivität im ländlichen Raum fördern.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.