Davao: Ratsmitgliedin plant Schutzmaßnahmen für Migranten und gegen Menschenhandel
EditIn Davao City plant die Ratsmitgliedin Rachel Zozobrado, die Erkenntnisse des zweiten Mindanao-Gipfels über Migrationssteuerung, Frieden und Entwicklung in neue lokale Verordnungen einfließen zu lassen, um die Rechte von Arbeitsmigranten zu stärken und den Menschenhandel in der Stadt einzudämmen.
Zozobrado, die den Ausschuss für Migranten und internationale Beziehungen im Stadtrat leitet, erklärte am 28. Juli 2026, dass die Informationen des Gipfels dabei helfen sollen, die Gesetzgebung effektiver zu gestalten, indem die vorgeschlagenen Verordnungen besser auf die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort sowie auf nationale und internationale Richtlinien abgestimmt werden können.
Konkret hat Zozobrado zwei Verordnungen vorgeschlagen: Eine Maßnahme sieht die Einrichtung einer Migrations-Hilfsstelle vor, damit Menschen, die eine Beschäftigung im Ausland anstreben, direkt in ihren jeweiligen Barangays Unterstützung suchen können. Die sogenannte „Safe Migration Ordinance“ soll zudem das Wohlergehen von Migranten schützen und die Wachsamkeit auf lokaler Ebene erhöhen, um die steigenden Fälle von Menschenhandel in der Stadt zu bekämpfen. Der von der Organisation Mindanao Migrants Center for Empowering Actions, Inc. (MMCEAI) organisierte Gipfel, der vom 28. bis zum 30. Juli stattfindet, bietet mit rund 160 Beteiligten eine Plattform für verschiedene Workshops zu Themen wie der Situation von Kindern von Arbeitsmigranten, irregulärer Migration, klimabedingter Migration sowie Urbanisierung.



