Davao de Oro: Krankenhaus investiert 148 Millionen Pesos in neue Geräte und Personal
EditDas staatliche Provinz-Krankenhaus in Montevista, Davao de Oro Provincial Hospital (DDOPH-Montevista), wird eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 148 Millionen Pesos für die Modernisierung seiner medizinischen Ausstattung und die Erweiterung des Personals nutzen.
Die Mittel wurden vom Büro des Präsidenten über den Socio-Civic Projects Fund (SCPF) bereitgestellt, ein staatliches Programm zur Finanzierung lokaler Initiativen. Laut Dr. Ferdinand Anthony Soberano, dem Leiter des DDOPH-Montevista, steht die Erneuerung der medizinischen Technik im Vordergrund.
Da Teile der Ausrüstung in den Operationssälen bereits seit fast zwei Jahrzehnten im Einsatz sind, sollen neue, sicherere Geräte angeschafft werden. Zu den Prioritäten gehören Narkosegeräte, Operationsleuchten, Operationstische sowie laparoskopische Geräte. Für die Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie sind zudem elektronische CTG-Geräte (Electronic Fetal Monitoring) geplant.
Des Weiteren sollen Monitore für die Intensivstation und Defibrillatoren für die Notaufnahme beschafft werden. Neben der technischen Aufrüstung plant das Krankenhaus, zusätzliches medizinisches Fachpersonal einzustellen, um die Kapazitäten in der Intensivstation und in den Labordiensten zu stärken.
Ziel der Klinik ist es, bis zum Jahr 2027 die Akkreditierung als Level-2-Krankenhaus zu erreichen. Aktuell verfügt das Haus über eine Level-1-Zertifizierung, was unter anderem die Bereitstellung von Isolationsräumen, Geburtsstationen und einer Apotheke umfasst. Um die Patientenversorgung weiter zu verbessern, strebt die Klinikleitung zudem eine Erhöhung der Bettenkapazität an.
Dr. Soberano gab an, dass hierzu Gespräche mit dem Büro des Präsidenten über den Gouverneur von Davao de Oro, Raul Mabanglo, geführt werden, um den Bau zusätzlicher Krankenhausgebäude zu ermöglichen. Das DDOPH-Montevista versorgt derzeit täglich durchschnittlich 60 Patienten bei einer autorisierten Kapazität von 160 Betten.


