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Davao City: Polizei widerlegt Falschmeldungen über vermisste Rettungskräfte
Nach den schweren Überschwemmungen durch den Südwestmonsun (Habagat) DCPO Falschmeldungen in den sozialen Medien zurückgewiesen. Entgegen weit verbreiteter Gerüchte sei keine Rettungskraft während der Einsätze am Freitagabend, dem 24. Juli, vermisst worden oder ums Leben gekommen.
Das Büro für Katastrophenschutz und CDRRMO hatte umgehend eine Überprüfung aller eingesetzten Kräfte anhand der offiziellen Listen des Incident Command Post durchgeführt. Dabei wurde bestätigt, dass alle Einsatzkräfte vor Ort waren. PNP durch und stellte fest, dass alle Polizisten wohlbehalten sind. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, sich nur auf offizielle Regierungsmitteilungen zu verlassen, um unnötige Panik zu vermeiden.
Trotz der Sicherheit der Einsatzkräfte wurde ein Todesfall unter der Zivilbevölkerung bestätigt. Ednar Dayanghirang, Regionaldirektor des Büros für Zivilschutz der Region Davao (OCD-Davao), teilte mit, dass der 54-jährige Rolando Moncada Jose bei den heftigen Regenfällen ums Leben kam. Der Mann war mit seinem Motorrad unterwegs, als er in den angeschwollenen Luman Creek im Distrikt Tugbok stürzte. Sein Körper wurde am Samstagmorgen etwa drei Kilometer flussabwärts gefunden und der Polizeistation Los Amigos zur weiteren Untersuchung übergeben.
Die Überschwemmungen wurden durch den verstärkten Südwestmonsun ausgelöst, der auch in Provinzen wie Davao del Sur, Davao del Norte, Davao de Oro und Davao Oriental zu mäßigen bis schweren Regenfällen führte. Besonders die Distrikte Talomo und Tugbok waren von hochwuchernden Flüssen betroffen, was Evakuierungen notwendig machte. Laut dem Sozialentwicklungsministerium (DSWD-Davao) waren mehr als 200 Familien mit insgesamt über 900 Personen in drei Barangays betroffen und suchten Schutz in Evakuierungszentren.
Gegen 3:05 Uhr am frühen Samstagmorgen erklärte das CDRRMO die betroffenen Einsatzgebiete für wieder sicher, nachdem die Pegel der Flüsse gesunken waren. Die Sicherheitskräfte wurden daraufhin angewiesen, ihre Posten zu verlassen und in ihre Büros zurückzukehren. Die Behörden mahnen Anwohner in Flussnähe weiterhin zur Wachsamkeit.