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Clark Water setzt auf Maßnahmen gegen El Niño zur Sicherung der Wasserversorgung

Um die Wasserversorgung in der Clark Freeport Zone trotz anhaltender Trockenperioden zu sichern, setzt der Wasserversorger Clark Water auf einen umfassenden Plan zur Abmilderung der El-Niño-Folgen. Das Unternehmen, eine Betriebseinheit von Manila Water im Non-East Zone, verfolgt damit eine Strategie, die auf die Nachhaltigkeit der Quellen, den Ausbau der Infrastruktur und die betriebliche Einsatzbereitschaft abzielt.

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Symbolbild: Envato

Ein zentraler Bestandteil der Maßnahmen ist die Erweiterung der Produktionskapazitäten. Clark Water lässt derzeit zehn bestehende Brunnen sanieren, um deren Leistung zu optimieren. Zudem werden zwei alte, stillgelegte Tiefbrunnen neu gebohrt, während gleichzeitig zwei neue Produktionsbrunnen entwickelt werden, um die Wasserquellen zu diversifizieren. Flankiert werden diese Arbeiten durch den Bau von Wasseraufbereitungsanlagen, die zwei weitere Tiefbrunnen unterstützen sollen.

Zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen hat das Versorgungsunternehmen sein Monitoring-Programm intensiviert. Die Leistung der Betriebsbrunnen wird täglich bewertet, während die statischen Wasserstände sowie die Förderwasserstände monatlich kontrolliert werden. Um unvorhergesehene Unterbrechungen zu minimieren, setzt das Unternehmen zudem auf präventive Wartungsarbeiten und die kontinuierliche Bevorratung kritischer Ersatzteile.

Die Geschäftsführerin von Clark Water, Lyn Zamora, erklärte, dass die Sicherung der Wasserversorgung eine der höchsten Prioritäten des Unternehmens sei. Angesichts des Wachstums der Clark Freeport Zone als wichtigem Wirtschaftsstandort wolle man durch strategische Investitionen und verantwortungsvolles Ressourcenmanagement sicherstellen, dass Unternehmen, Industrien und Gemeinden auch bei extremen Wetterbedingungen eine zuverlässige Versorgung erhalten.

Zusätzlich zu den Infrastrukturmaßnahmen arbeitet Clark Water an der Reduzierung von Wasserverlusten. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Anteil des nicht fakturierten Wassers (Non-Revenue Water, NRW) im Durchschnitt bei lediglich 6 %. Dies soll durch proaktive Leckageerkennung und schnelle Reparaturen erreicht werden.

Quellen