Sicherheit

Chinesische Schiffe setzen Wasserkanonen gegen philippinische Fischerhilfe ein

Im Bereich des Scarborough-Riffs, das von Manila als Bajo de Masinloc bezeichnet wird, kam es am Donnerstagmorgen zu einer erneuten Konfrontation zwischen China und den Philippinen. Chinesische Schiffe setzten Wasserkanonen sowie gefährliche Manöver gegen Schiffe des Büros für Fischerei und BFAR ein, wie die philippinische Küstenwache (PCG) berichtete.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die Einsätze begannen gegen 6:00 Uhr morgens. Zunächst näherte sich ein chinesisches Schiff der BRP Datu Dumangsil, während ein weiteres chinesisches Fahrzeug gefährliche Manöver gegen die BRP Datu Paiburong durchführte. Etwa 30 Minuten später setzte ein chinesisches Schiff Wasserkanonen gegen die BRP Datu Dumangsil ein, wobei das Schiff jedoch nicht direkt getroffen wurde. Bei dem Vorfall wurden keine Verletzten gemeldet und es entstanden keine Schäden an den Schiffen.

Die BFAR-Schiffe befanden sich auf einer Mission, um philippinischen Fischern Treibstoffsubventionen zu liefern. Trotz der Zwischenfälle konnten beide Schiffe ihre Aufgabe erfolgreich abschließen. Die Schiffe der BFAR, die dem Landwirtschaftsministerium unterstehen, werden häufig von der philippinischen Küstenwache bemannt und patrouillieren regelmäßig in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Philippinen.

China wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die philippinischen Schiffe seien trotz Warnungen in das Gebiet eingedrungen. Die chinesische Küstenwache bezeichnete ihre Maßnahmen als „standardmäßig, professionell und rechtmäßig“, um die philippinischen Schiffe zu vertreiben. Peking beansprucht die Souveränität über das Riff, das seit einem langwierigen Konflikt im Jahr 2012 unter chinesischer Kontrolle steht.

Die Spannungen in der Region nehmen stetig zu. Erst am 20. Juli kam es am Second Thomas Shoal zu einer Auseinandersetzung, bei der ein philippinischer Soldat eine Kopfverletzung erlitt. Auch auf diplomatischer Ebene kam es jüngst zu Protesten, nachdem der chinesische Außenminister Wang Yi Manila vor „bitteren Konsequenzen“ gewarnt hatte, sollte das Land durch die Unterstützung externer Mächte Provokationen suchen.

Quellen

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