Sicherheit

Chinesische Küstenwache setzt Wasserkanonen gegen philippinisches Schiff ein

Im umstrittenen Gebiet von CCG ein BFAR mit Wasserkanonen angegriffen. Der Vorfall ereignete sich während einer Routinefahrt der philippinischen Besatzung, die sich etwa 100 Seemeilen von Zambales entfernt befand.

Mindoro State U expands backyard farming program to help families improve food security
Bild: PIA - Mindoro State U expands backyard farming program to help families improve food security

PCG kam es vor dem Einsatz der Wasserkanonen zu mehrfachen Funkkontakten zwischen den Schiffen. Die Besatzung der BRP Datu Dumangsil forderte die chinesischen Kräfte auf, einen Sicherheitsabstand einzuhalten und den Weg freizumachen. Die chinesische Seite reagierte darauf mit der Behauptung, die philippinischen Schiffe seien in das als Huangyan-Insel bekannte Gebiet eingedrungen.

Jay Tarriela, Sprecher der PCG für das Westphilippinische Meer, erklärte, dass die chinesischen Kräfte die Wasserkanonen etwa zwei Minuten lang eingesetzt haben. Er betonte jedoch, dass es keinen direkten Treffer gegeben habe; das Wasser sei auf das Schiff gerichtet worden, ohne die BFAR-Einheit unmittelbar zu rammen. Der Angriff erfolgte, als sich die philippinischen Schiffe etwa 13 Seemeilen vom Zentrum von Bajo de Masinloc entfernt befanden.

Dieser Vorfall geschah kurz nachdem es im Ayungin-Riff bereits zu einer Kollision gekommen war, bei der philippinische Seeleute verletzt wurden. Die Spannungen zwischen Manila und Peking im Westphilippinischen Meer nehmen durch solche Begegnungen und gefährliche Manöver der chinesischen Schiffe stetig zu.

Quellen