Sicherheit

Chinesische Küstenwache setzt Wasserkanonen gegen philippinische Schiffe ein

Im Gebiet des Scarborough Shoal (Bajo de Masinloc) hat die chinesische Küstenwache am Freitagmorgen erneut Wasserkanonen gegen philippinische Schiffe eingesetzt. Die Angriffe erfolgten nur einen Tag nach einem Vorfall in derselben Region, bei dem philippinische Seeleute attackiert wurden.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

PCG zielten die chinesischen Kräfte auf Boote ab, die dabei waren, Lebensmittel und Treibstoff an lokale Fischer zu liefern. Gegen 6:26 Uhr morgens feuerte das chinesische Schiff CCG 3107 aus einer Entfernung von etwa 400 Metern Wasserkanonen auf die BRP Cape San Agustin (MRRV-4408). Das philippinische Schiff befand sich bei einer Patrouille etwa 15 Seemeilen von Bajo de Masinloc entfernt.

Ein weiterer Angriff ereignete sich gegen 7:35 Uhr auf die BRP Datu Paduhinog, ein Schiff des Büros für Fischerei und aquatische Ressourcen (DA-BFAR), das etwa 12 Seemeilen nordöstlich des Riffs operierte. Das chinesische Schiff CCG 21581 feuerte zunächst Wasserkanonen ab und traf das philippinische Fahrzeug gegen 7:53 Uhr direkt mit einem weiteren Treffer, gefolgt von zwei weiteren Schüssen. In der Folge verlor die BRP Datu Paduhinog vorübergehend ihre Satelliten-Internetverbindung, die erst gegen 8:36 Uhr wiederhergestellt werden konnte.

Zudem wurde gegen 8:09 Uhr beobachtet, wie ein Schiff der chinesischen maritimen Miliz (00318) ein Seil in unmittelbarer Nähe hinter der BRP Datu Sumakwel (MMOV 3019) zog. Die PCG bezeichnete dies als gefährlich für die sichere Navigation des Schiffes. Trotz der als illegal, erzwungen und aggressiv eingestuften Handlungen der chinesischen Kräfte seien alle Angehörigen der BFAR und der PCG in Sicherheit gebracht worden.

Quellen

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