China wirft Philippinen Verstöße gegen Abkommen am Ayungin-Riff vor
Der chinesische Botschafter Jing Quan hat den Philippinen vorgeworfen, gegen eine vorläufige Vereinbarung im Ayungin-Riff verstoßen zu haben. Laut dem Botschafter führten philippinische Kräfte Bauarbeiten an der BRP Sierra Madre durch, woraufhin die chinesische Küstenwache zur Überprüfung intervenierte. Dies habe der Konfrontation zwischen den beiden Seiten vorausgegangen.
Der Botschafter erklärte, dass die Vereinbarung darauf abzielt, den Status quo zu wahren und keine neuen Konstruktionen zuzulassen. Die philippinische Seite habe sich jedoch entgegen der Absprache für die Versorgung des Schiffes, das als permanenter Militärposten dient, nicht an die Regeln gehalten. Er bezeichnete die Aktivitäten als Verstoß gegen den Geist der getroffenen Abkommen.
Die philippinische Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr. verurteilte unterdessen den Angriff der chinesischen Küstenwache auf philippinische Truppen. Das Präsidentenpalast (Malacañang) DFA, des DND und AFP.
Bei dem Vorfall wurden zwei Soldaten der philippinischen Streitkräfte verletzt. Laut Jay Tarriela, dem Sprecher der philippinischen Küstenwache (PCG) für das Westphilippinische Meer, erlitt einer der Männer eine Kopfverletzung von mindestens sieben Zentimetern Länge. Zudem litten beide Soldaten unter traumatischen Erlebnissen. Die Küstenwache konnte die Verletzten medizinisch evakuieren.