China setzt Wasserkanonen gegen philippinische Schiffe ein
Am Freitagmorgen, den 24. Juli 2026, kam es erneut zu einem Zwischenfall in der Nähe von Bajo de Masinloc (Scarborough Shoal), als chinesische Schiffe Wasserkanonen gegen philippinische Fahrzeuge einsetzten. Dies war bereits der zweite aufeinanderfolgende Tag, an dem es zu solchen Vorfällen kam.
Die philippinischen Schiffe, PCG und das Schiff BRP Datu Paduhinog des Büros für Fischerei und BFAR, wurden zwischen 6:26 Uhr und 7:53 Uhr von chinesischen Wasserkanonen getroffen. Ein weiteres BFAR-Schiff, die BRP Datu Cabaylo, wurde vor 9:00 Uhr von einem chinesischen Schiff unter Beschuss genommen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die philippinischen Schiffe etwa 10 bis 15 Seemeilen vom Bajo de Masinloc entfernt, das selbst über 100 Seemeilen vom philippinischen Festland liegt.
Neben dem Einsatz von Wasserkanonen führten die chinesischen Schiffe auch gefährliche Manöver durch, indem sie sich aggressiv den philippinischen Fahrzeugen näherten. Ein Schiff der chinesischen maritimen Miliz zog zudem ein Seil etwa 100 Meter vor dem BFAR-Schiff BRP Datu Sumakwel, was die sichere Navigation gefährdete. Insgesamt waren mindestens 12 Schiffe der chinesischen Küstenwache und drei Schiffe der maritimen Miliz vor Ort, während die Philippinen mit drei PCG-Schiffen und sieben BFAR-Einheiten präsent waren.
Trotz dieser Zwischenfälle bestätigte die PCG, dass das Personal sicher sei und die Mission fortsetzte, um Treibstoffsubventionen und Vorräte an philippinische Fischer in der Region zu liefern. Die Küstenwache verurteilte das Vorgehen der chinesischen Behörden als gefährlich und unprofessionell und betonte, dass Bajo de Masinloc ein integraler Bestandteil des philippinischen Territoriums sei und das Schürfrecht der lokalen Fischer durch ausländische Mächte nicht behindert werden dürfe.
Quellen
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