Politik

Cebu verschiebt Entscheidung über Personaltransfer zum Katastrophenschutz

Das Provinzparlament von Cebu (Provincial Board) hat am Montag, den 20. Juli 2026, die Entscheidung über eine Verordnung vertagt, die den Transfer von zehn festen Stellen (Plantilla-Positionen) PDRRMO regeln soll.

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Symbolbild: Envato

Die Mitglieder des Provinzparlaments forderten weitere Klärungen bezüglich der Budgetierung und der Einhaltung der Vorschriften der staatlichen Personalbehörde Civil Service Commission (CSC). Ein wesentlicher Streitpunkt ist der aktuelle Status der Stellen: Während der Leiter des PDRRMO, Dennis Pastor, angab, dass alle zehn Positionen vakant seien und für neues Personal in den Bereichen Verwaltung, Einsatz und Notfallreaktion genutzt werden sollen, widersprachen Informationen aus der Personalabteilung des Kapitals. Marilou Commendador von der dortigen Personalabteilung erklärte, dass sechs der Stellen frei seien, vier jedoch bereits besetzt sind. Letztere könnten nicht einfach abgeschafft, sondern müssten über ein ordnungsgemäßes CSC-Verfahren übertragen werden.

Der Sponsor der Verordnung, das Parlamentsmitglied Stanley Caminero, begründete das Vorhaben damit, dass die administrativen Verantwortlichkeiten und die Rechenschaftspflicht der Mitarbeiter mit ihren offiziellen Stellen im PDRRMO in Einklang gebracht werden müssten. Andernfalls bestünde aus Sicht der Personalbehörde der Eindruck, die Mitarbeiter unterstünden direkt dem Büro des Gouverneurs.

Um die rechtlichen und finanziellen Details zu klären, schlug das Parlamentsmitglied Nilo Seno vor, Vertreter der CSC einzuladen. Zudem forderte das ex-officio Mitglied Celestino „Tining“ Martinez III, dass der zuständige Budgetbeauftragte der Provinz die Auswirkungen auf den Haushalt erläutert. Sollte die Verordnung verabschiedet werden, würde sich die Zahl der regulären Stellen im PDRRMO von derzeit 14 auf 24 erhöhen. Das Amt beschäftigt aktuell über 50 Mitarbeiter, darunter fest angestellte Kräfte und Zeitarbeiter, und plant zudem die Einstellung von etwa 20 weiteren Einsatzkräften, Fahrern und Verwaltungspersonal.

Quellen