Gesundheit: Cebu

Cebu sichert Versorgung mit Antibiotika gegen Leptospirose zu

Angesichts anhaltender Regenfälle in der Provinz Cebu haben die Gesundheitsbehörden versichert, dass in den Provinzhospitalen ausreichend Vorräte des Antibiotikums Doxycyclin vorhanden sind. Dieses Medikament wird zur Behandlung von Leptospirose eingesetzt, einer Krankheit, die durch Kontakt mit kontaminiertem Wasser, insbesondere aus Überschwemmungen, übertragen werden kann.

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Symbolbild: Envato

Die Krankheit wird durch Bakterien verursacht, die über den Urin von Ratten oder anderen Tieren in das Wasser gelangen können. Eine Infektion erfolgt häufig über offene Wunden oder die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund. Dr. Elisse Nicole Catalan, Beraterin für Gesundheit auf Provinzebene, äußerte sich zu der Lage vor dem Hintergrund der Sorge um einen Anstieg von Leptospirose-Fällen sowie Dengue-Erkrankungen.

Das PHO weist darauf hin, dass Symptome erst zwei bis 30 Tage nach dem Kontakt mit dem belasteten Wasser auftreten können. Zu den Anzeichen gehören hohes Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen im Rücken- und Beinbereich, gerötete Augen sowie Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen. Bei Anzeichen einer schweren Erkrankung, wie Gelbsucht, Atembeschwerden oder verminderter Urinausscheidung, ist umgehend medizinische Hilfe aufzusuchen.

Die Provinzverwaltung rät den Bewohnern, das Gehen oder Schwimmen in Flutwasser nach Möglichkeit zu vermeiden. Falls ein Kontakt unvermeidbar ist, sollten wasserdichte Stiefel und Handschuhe getragen sowie Wunden mit wasserfesten Verbänden abgedeckt werden. Nach dem Kontakt muss die Haut sofort mit Seife und sauberem Wasser gereinigt werden. Dr. Catalan betonte zudem, dass Patienten keine Selbstmedikation vornehmen oder sich auf Ratschläge aus sozialen Medien verlassen sollten, da eine fachärztliche Verschreibung notwendig ist, um lebensgefährliche Komplikationen zu vermeiden.