Kultur

Cebu intensiviert kulturelle Bestandsaufnahme für nachhaltigen Tourismus

Die Provinzverwaltung von Cebu verstärkt ihr Programm zur kulturellen Kartierung für das Jahr 2026, um das kulturelle Erbe zu schützen und die lokale Tourismusentwicklung in den Städten und Gemeinden nachhaltig zu fördern. Das Vorhaben soll lokale Tourismusbeauftragte und Mitglieder der Gemeinschaft darin schulen, ihre kulturellen Schätze zu identifizieren, zu dokumentieren und zu bewahren.

Man in patterned jacket looks to the sidewirestock
Symbolbild: Envato

Das PTO arbeitet bei diesem Projekt eng mit dem Museum Museo Sugbo zusammen. Laut Rowena Montecillo, Leiterin des PTO, ist das Programm maßgeblich auf die aktive Beteiligung der lokalen Bevölkerung und der privaten Wirtschaft angewiesen. Die gesammelten Informationen sollen aufzeigen, welche kulturellen Angebote eine Destination für Touristen bereithält. Zudem dient die Kartierung als Grundlage für den kommenden zehnjährigen Entwicklungsplan für den Tourismus der Provinz.

Um die Datenerhebung zu beschleunigen, kooperiert die Provinzverwaltung mit akademischen Partnern wie der Cebu Normal University (CNU) und der University of San Jose-Recoletos (USJ-R). Durch den Einsatz von Studierenden und Forschenden sollen Informationen effizienter gesammelt werden, während die Studierenden gleichzeitig praktische Erfahrungen in ihrem Fachbereich sammeln können. In diesem Zusammenhang unterzeichnete die USJ-R am 21. Juli eine Vereinbarung mit dem PTO, um das Projekt zur Erforschung und Entwicklung der kulinarischen Identität Cebus (Cebu Geographical Indication Culinary Research and Development Project) umzusetzen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Programms sind praktische Schulungen. In einem vier Tage dauernden Workshop vom 13. bis 16. Juli, der in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium für Zentralvisayas (DOT 7) stattfand, wurden lokale Tourismusbeauftragte in nachhaltigen Planungsrahmen eingewiesen. Ein Fokus liegt dabei NCCA, damit die Funde in das nationale Register für Kulturgut aufgenommen werden können.

Für die Umsetzung sucht das Programm zudem Freiwillige. Jobers Bersales, Kurator des Museo Sugbo und Leiter des Programms, erklärte, dass pro Gemeinde bis zu 20 engagierte Personen gesucht werden. Diese Freiwilligen sollen die Dokumentation unterstützen und können ihre Berichte in Tagalog, Englisch oder Cebuano verfassen, da die NCCA die Verwendung lokaler Sprachen zulässt.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.