Cebu fordert härteres Vorgehen gegen Online-Bombendrohungen
Mehrere Vorfälle haben in der Region Cebu für Unruhe gesorgt. Eine Drohung mit einer Schießerei gegen eine öffentliche High School im Barangay Tingo in Lapu-Lapu City sorgte für Angst unter Schülern, Eltern und Lehrkräften. Die Polizei hat den Täter inzwischen festgenommen. Zudem wurde auf eine Drohung vom 22. Juni verwiesen, die eine Schülerin der San Jose National High School in Tacloban City betraf. In diesem Fall wurden zwei Minderjährige im Alter von 14 und 15 Jahren in die Obhut des örtlichen Sozialamtes gegeben.
Als Reaktion auf diese Vorfälle hat der Provinzrat von Cebu eine Resolution verabschiedet. Mit dieser Maßnahme, die am 20. Juli 2026 beschlossen wurde, werden die Strafverfolgungsbehörden aufgefordert, Personen zu identifizieren und zu belangen, die im Internet falsche Bombendrohungen und Schießereien verbreiten. Die Resolution richtet sich insbesondere an das National Bureau of Investigation (NBI) Region 7 sowie die Anti-Cybercrime-Gruppe der PNP.
Der Verfasser der Resolution, das Ratsmitglied Dason Larenz Lagon, erklärte gegenüber der Facebook-Seite des 17. Provinzrates, Beyond Legislation, dass diese Vorfälle Anlass für das Schreiben gaben. Die Drohungen hätten den Unterricht unterbrochen und Sicherheitsmaßnahmen erforderlich gemacht.
Zur Abschreckung verwies der Rat auf das Präsidialdekret 1727, auch bekannt als Anti-Bomb Joke Law. Dieses Gesetz verbietet die böswillige Verbreitung falscher Bombendrohungen und bestraft selbst Scherze mit diesen Inhalten. Wer gegen diese Bestimmung verstößt, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren, einer Geldstrafe von bis zu 40.000 Pesos oder beidem rechnen.
Quellen
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