Cebu City verschärft Kontrollen für Schweinefleisch zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest
EditASF wieder unter Kontrolle, nachdem ein kürzlich entdeckter Verdachtsfall in einem südlichen Barangay erfolgreich eingedämmt wurde. Dort hatten mindestens 20 Schweine Symptome gezeigt, die auf ASF hindeuteten. Das Veterinärpersonal entnahm Blutproben, woraufhin die betroffenen Tiere getötet und vergraben wurden. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde ein Sicherheitsperimeter um den betroffenen Betrieb errichtet.
Um die Stadt dauerhaft frei von der hochkontagiösen Tierseuche zu halten, hat die Stadtverwaltung von Cebu City nun neue Dokumentationspflichten für den Transport von lebenden Schweinen und Schweinefleisch eingeführt. Händler, Transportunternehmen und Betreiber von Motorbooten müssen nun spezifische Genehmigungen vorlegen, bevor sie Waren in das Stadtgebiet einführen dürfen. Diese Maßnahmen basieren auf der Exekutivverordnung Nr. 86, die Bürgermeister Nestor Archival am 10. Juli unterzeichnet hat.
Das Amt für Veterinärmedizin und Fischerei (DVMF) gab am 21. Juli eine entsprechende Mitteilung heraus, um alle Beteiligten an die Einhaltung der Vorschriften zu erinnern. Ziel der Verordnung ist es, die Biosecurity zu stärken. Die Stadtverwaltung gab an, dass Cebu City nach den Eindämmungsmaßnahmen wieder als ASF-frei eingestuft wurde. Der betroffene Tierhalter erhielt Unterstützung durch die Stadt sowie finanzielle Hilfe des Sozialdienstes.
Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochgradig ansteckende Viruserkrankung, die Schweine befällt, für Menschen jedoch keine Gefahr darstellt. Da es keine Heilung gibt, setzen die Behörden auf strenge Kontrollen, Überwachung und Transportbeschränkungen. Das Virus kann über infizierte Tiere, kontaminiertes Fleisch, Futter, Fahrzeuge oder sogar Kleidung übertragen werden. Zur Durchsetzung der Regeln arbeitet eine spezielle ASF-Taskforce zusammen, die aus Vertretern der Veterinär-, Landwirtschafts-, Katastrophenschutz-, Polizei- und Hafenbehörden besteht.


