Gesellschaft

Cebu City stoppt Rodung von 113 Bäumen am Butuanon River wegen Finanzierungslücken

Die Stadtverwaltung von DPWH gestoppt, der die Rodung von 113 Bäumen entlang des Butuanon River im Stadtteil Barangay Bacayan vorsah. Grund für die Entscheidung der Gesetzgeber ist eine erhebliche Finanzierungslücke bei dem geplanten Hochwasserschutzprojekt.

Minor Basilica of San Sebastian in Manila
Symbolbild: Envato

Ursprünglich plante das DPWH, den Fluss zu verbreitern und Flutmauern über eine Strecke von zwei Kilometern zu errichten. Dabei sollten 67 Bäume gefällt und 46 weitere durch Umpflanzung (Earth-balling) gesichert werden. Während einer Stadtratssitzung am 15. Juli 2026 stellte der Vorsitzende des Umweltausschusses, Stadtrat Joel Garganera, jedoch fest, dass das Ministerium lediglich über Mittel für einen Abschnitt von nur 380 Metern verfügt. Um zu verhindern, dass Uferbereiche großflächig entwaldet werden, ohne dass zeitnah Bauarbeiten beginnen können, haben die lokalen Entscheidungsträger den Prozess vorerst eingefroren.

Das Umweltamt der Stadt Cebu (Ccenro) hatte bei einer Standortuntersuchung eine Mischung aus einheimischen, natürlich gewachsenen und gepflanzten Bäumen festgestellt. Während Arten wie Narra, Talisay und Balete für eine Umsiedlung vorgesehen waren, sollten große einheimische Bäume wie der Antipolo-Baum gefällt werden, da sie direkt im geplanten Baupfad liegen. Die Behörden betonten, dass das Fällen von Bäumen nur das letzte Mittel sein darf, wenn eine Umsiedlung unmöglich ist oder die Infrastruktur nicht um die Bäume herum geplant werden kann.

Bevor das Projekt fortgesetzt werden kann, müssen das DPWH einen überarbeiteten Plan sowie ein detailliertes Bauminventorial vorlegen, das sich ausschließlich auf das finanzierte 380-Meter-Segment bezieht. Zudem müssen die strengen Auflagen der Stadt erfüllt werden: Für jeden gefällten Baum müssen 100 einheimische Setzlinge gespendet werden. Zudem ist für jeden umgepflanzten Baum eine Kaution in Höhe von 10.000 Pesos zu hinterlegen, um das Überleben der Pflanzen über einen Überwachungszeitraum von zwei Jahren zu garantieren. Die endgültige Prüfung der Anträge erfolgt durch den Stadtausschuss und das DENR.

Quellen