Cebu City: Stadtrat berät über Fällung und Umsiedlung von Bäumen für Wohnprojekt
EditFür die Realisierung eines geplanten Wohnbauprojekts in Barangay Tisa in Cebu City plant ein privater Projektentwickler, Bäume auf dem Gelände zu fällen oder umzusiedeln. Die Arcenas Development Corporation hat hierfür die Erlaubnis beantragt, um das Areal für die geplante Siedlung „Arcenas Highlands Residences“ vorzubereiten.
Der Antrag liegt derzeit dem Stadtrat von Cebu City vor. Zuvor hatte das Umwelt- und CCENRO eine Inspektion des rund 13.291 Quadratmeter großen Geländes durchgeführt und seine Untersuchungsergebnisse an den Umweltausschuss übermittelt. Der Ausschuss unter dem Vorsitz von Stadtrat Joel Garganera wird das Anliegen in der regulären Sitzung am 4. August 2026 behandeln.
Im Rahmen der Begutachtung am 13. März 2026 stellte das CCENRO insgesamt 60 einheimische und exotische Bäume auf dem Grundstück fest. Das Amt empfahl die Fällung von 32 Bäumen verschiedener Arten, darunter Mahagoni, Avocado, Nangka, Neem, Caimito, Gmelina, Iba, Ipil-Ipil, Lomboy, An-an und Mansanitas, da diese den Bau behindern würden. Für 27 weitere Bäume, wie etwa Alim, Binunga, Tagisan-bayawak, Tugas, Talisay oder Igyu, wurde das sogenannte „Earth-Balling“ empfohlen. Bei diesem Verfahren wird der Baum mitsamt seinem Wurzelballen vorsichtig ausgegraben, um ihn an einem anderen Ort wieder einzupflanzen.
Ein besonderes Augenmerk legt das CCENRO auf einen Dita-Baum. Aufgrund seiner ökologischen Bedeutung wurde vorgeschlagen, diesen Baum zu erhalten und als Erbe-Baum (Heritage Tree) einzustufen. Die lokale Verwaltung von Barangay Tisa hat dem Vorhaben bisher keine Einwände erhoben, sofern das Projekt die bestehenden Richtlinien zur Ersatzpflanzung strikt einhält.
Sollte der Stadtrat dem Antrag durch eine Resolution zustimmen, DENR, um die entsprechende Genehmigung zu prüfen. Falls das DENR die Erlaubnis erteilt, muss das CCENRO die Arbeiten zum Fällen, Umpflanzen und Entfernen der Bäume persönlich überwachen.
Die Arcenas Development Corporation unterliegt zudem strengen Auflagen: Für jeden gefällten Baum muss das Unternehmen 100 verschiedene einheimische Setzlinge an das CCENRO liefern, noch bevor die Arbeiten am Gelände beginnen dürfen. Bei den umgesiedelten Bäumen wird die genaue Anzahl der erforderlichen Ersatzpflanzungen auf Basis der städtischen Verordnung Nr. 2623 (Earth-Balling, Cutting or Removal of Trees Ordinance) festgelegt.





