Cavite integriert Ernährungsstrategien in Katastrophenschutzpläne
Die Provinz Cavite wird in Kürze Strategien zur Ernährungssicherung in ihre lokalen Pläne zur Katastrophenvorsorge aufnehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Gesundheit und die Ernährung der Bevölkerung auch während der Phasen der Krisenbewältigung gewährleistet bleiben.
Um die öffentliche Ernährung insbesondere bei Katastrophen und Notfällen zu sichern, haben lokale Ernährungsbeauftragte in der Provinz Cavite eine dreitägige Schulung zur Weiterbildung abgeschlossen. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Bereitstellung essenzieller Interventionen und fand vom 15. bis 17. Juli statt.
Der Rat für nationale Ernährung (National Nutrition Council, NNC) in der Region CALABARZON leitete das Training zum Thema Ernährung in Notfällen und Informationsmanagement. Die Schulung wurde in Zusammenarbeit mit dem Ernährungshauptamt der Provinz Cavite durchgeführt. An der Sitzung nahmen Personal aus städtischen und kommunalen Einsatzstellen, Koordinatoren, Ernährungswissenschaftler auf Barangay-Ebene (Barangay Nutrition Scholars), Mitarbeiter der Ernährungsämter sowie lokale Büros für Katastrophenvorsorge und Risikomanagement aus der gesamten Provinz teil.
Das NNC CALABARZON betonte in einer Stellungnahme, dass eine angemessene Ernährung ein wesentlicher Bestandteil der vier Grundpfeiler des Katastrophenrisikomanagements (DRRM) ist. Dazu gehören die Katastrophenprävention und -minderung, die Katastrophenvorsorge, die Katastrophenreaktion sowie die Sanierung und Erholung nach einer Katastrophe. Durch die Stärkung der Kapazitäten des lokalen Personals für Ernährung und Katastrophenhilfe wird die Bereitschaft der Provinz erhöht, Ernährungsaspekte in diese vier thematischen Bereiche zu integrieren.
Zudem hob der NNC die entscheidende Rolle der lokalen Regierungen hervor, Ressourcen bereitzustellen, damit Ernährungsmaßnahmen auch in Notfällen fortgesetzt werden können. Die lokalen Verwaltungseinheiten in Cavite sollen eigene Pläne für Ernährung in Notfällen entwickeln und diese in ihre lokalen Ernährungsaktionspläne sowie in die Katastrophenschutzpläne integrieren. Dies soll die Zuweisung geeigneter Mittel erleichtern und die Umsetzung der Maßnahmen sicherstellen.
WHO: Während Notfällen steigen Mangelernährung, Krankheiten und die Sterblichkeitsrate drastisch an. Ohne Zugang zu einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung können Krisen zudem lebenswichtige Praktiken wie das Stillen und die Säuglingsernährung schwerwiegend beeinträchtigen.